Feldlerche und neue Agrarpolitik

Der NABU Donsbach hatte zu einer Info-Veranstaltung mit den Themen Feldlerche und neue Agrarpolitik eingeladen. Vorsitzender Frank Markus Dietermann zählte anfangs die schier unendlichen Probleme in den Bereichen Umwelt und Natur auf. So sei der Klimawandel im vollen Gange: das Eis schmelze im arktischen Meer, der Meeresspiegel steige und es gebe zunehmend Wetterextreme wie Orkane , Überflutungen und Waldbrände. Da Abholzen der Wälder gehe weiter, die Bodenerosionen nähmen zu, der Flächenverbrauch nehme nicht ab und das Artensterben könnte nicht aufgehalten werden. Auch der Plastikmüll sei ein großes Problem. Das Mikroplastik werde zunehmend den menschlichen Körper belasten. Mit Filmbeiträgen und PowerPoint-Präsentationen führte Dietermann kurzweilig durch den Abend. Ein Baustein, um das Artensterben zumindest etwas abzumildern, müsse eine neue Agrarpolitik sein. Durchaus sei es wichtig gewesen, zurückblickend auch auf die Hungersnöte im Rahmen der beiden Weltkriege, eine gemeinsame Agrarpolitik zu Wohle der Menschen zu machen. Jedoch habe die aktuelle Agrarpolitik mit diesem ursprünglichen Ansatz nichts mehr gemein. Derzeit, so Dietermann, würden fast 40 Prozent des Haushaltes der Europäischen Union in Höhe von fast 60 Milliarden Euro für die Agrarförderung ausgegeben. Dazu gebe es zwei Säulen: Durch die 1. Säule erhalte die Landwirtschaft eine Direktzahlung in Höhe von 45 Milliarden Euro. Hierbei sei es egal, was und wie etwas bewirtschaftet werde. Die 2. Säule habe ein Drittel weniger Volumen. Von diesen 15 Milliarden Euro erhielten Programme für den Naturschutz nur einen geringen Anteil. Dieses System müsse grundlegend geändert werden. Deshalb fordere der NABU die Einrichtung eines eigenständigen Naturschutzfonds in Höhe von mindestens 15 Milliarden Euro pro Jahr. Auch  dürfe es keine Direktzahlungen mehr geben. Vielmehr bedürfe es einer neuen Ernährungs- und Landnutzungspolitik sowie einer Naturschutzförderung. Damit müsse auch verhindert werden, dass die landwirtschaftlichen Großbetriebe den Großteil der Fördergelder bekämen. Vielmehr müssten die Kleinbauern gefördert und deren Einkommen gesichert werden. Überaus wichtig sei es , so Dietermann, endlich die Pestizide zu verbieten. Insekten, Vögel und der Mensch seien von diesen Giften direkt betroffen.  Hier schaue die Politik nur zur und lasse die großen Chemiekonzerne weiterhin ihre Gifte produzieren.  Als großer Verlierer stehe die Feldlerche durch die  jetzige Agrarpolitik fest. Durch Intensivkulturen wie Mais und Raps, fehlende Brachflächen, Unmengen von Gülle und Gifte sei die Landschaft zum Negativen verändert und den Feldvögeln der Lebensraum genommen worden. War die Feldlerche früher noch ein Allerweltsvogel, so sei diese heute kaum mehr anzufinden. Gerade die Feldlerche brauche offene Lebensräume ohne Gift und übermäßige Gülle. Die vom NABU vorgeschlagene Neue Agrarpolitik könne dazu beitragen, den Rückgang der Feldlerche und eigentlichen allen Wildtiere zu stoppen.  Im Anschluss an das Referat gab es eine rege Diskussion, in der noch viele wichtige Umweltthemen angesprochen wurden. Einig war man sich, dass für den Schutz der Natur ein engagiertes Handeln unumgänglich sei.  Dazu  ist am 1. Dezember schon die Gelegenheit gegeben:  In Berlin und Köln finden Demonstrationen gegen den Braunkohleabbau statt, an der auch Mitglieder des NABU Donsbach teilnehmen. Weitere Informationen zur neuen Agrarpolitik und wie sich jeder dafür einsetzen kann, gibt es unter NeueAgrarpolitik.eu.

Erntedank- und Apfelfest

Große Batnight 2018

Wir hatten am 31. August zur großen Batnight 2018 eingeladen. Treffpunkt war beim Parkplatz des Wildparks. Als fachkundige Expertin konnte Frank Markus Dietermann, Vorsitzender des NABU Donsbach, Ulla Schäfer begrüßen, die sich seit vielen Jahren mit und für die Fledermäuse engagiert.

Dass das Thema Fledermäuse großes Interesse hervorrufe, würde durch die hohe Anzahl von über 130 Besuchern eindrucksvoll bestätigt, so Dietermann.  Von daher müssten die Fledermäuse geschützt werden. Im angrenzenden Waldgebiet „Freudenstein“ wäre eine Kernfläche bzw. ein Naturwald unter anderem für die Fledermäuse von Nöten.

 

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Botanischen Wanderung mit Schmetterlingsexkursion 2018

Wir hatten zu einer Botanischen Wanderung mit Schmetterlingsexkursion eingeladen. Unter Führung des Experten Walter Veit, der Vorsitzender des NABU Kreisverbandes ist, führte eine interessante Exkursion mit über 40 Personen am Rande des Naturschutzgebiets Altenberg-Sauernberg vorbei. Trotz des warmen Wetters und der Trockenheit in der Natur konnten viele Arten  gesichtet werden. Darunter deren auch, die auf der Roten Liste und der Vorwarnliste stehen. Trotz dass die Blumenpracht eher in den Hausgärten, als im freien Feld anzufinden ist, konnten von den Schmetterlingsarten unter anderem  der Große Kohlweißling, der Kaisermantel, das Landkärtchen, der Rostfarbene Dickkopffalter, das Ochsenauge, der Senfweißling der Blaue Eichenzipfelfalter und viele Bläulinge gesehen werden. Unter den Grillen- und Grashüpferarten waren die Gemeine Heuschrecke, der gemeine Grashüpfer, der Braune Grashüpfer, die Roesels-Beißschrecke, der Waldgrill, die gemeine Eichenschrecke, der Weißrandige Grashüpfer und der Nachtigallengrashüpfer vertreten. Natürlich gab es auch viele Blumen zu sehen. Herbstlöwenzahn, Golddistel, Fuchsschwanz, Rainfarn, Natternkopf, Thymian, Knäuelgras, Glatthafer, Hornklee, Breitwegerich und Klappertopf konnten unter anderem bestimmt werden. Im Anschluss an die zweistündige Exkursion wurden bei der Naturstation neben Grillwürstchen auch frischgezapftes Bier und Apfelschorle angeboten.

Naturkundliche Wanderung 2018

Am Sonntag, dem 27. Mai 2018 hatte der NABU Donsbach zu seiner Naturkundlichen Wanderung eingeladen. Treffpunkt war um 14.00 Uhr bei der Naturstation Talblick. Dort gab es Kaffee und leckere Waffeln  mit allerlei Zutaten. Die Naturkundliche Wanderung führte dann entlang des Naturschutzgebietes „Alteberg-Sauernberg- Winkelköpfchen“ vorbei. Neben der Beobachtung von Vögeln war das Hauptaugenmerk die Fauna und Flora an der Grenze zu diesem wichtigen Naturschutzgebiet. Wichtig ist dem NABU Donsbach, dass die Wiesen nicht bis auf die Wege gemäht werden. Hier soll, so der Wunsch, in Zukunft ein drei bis vier Meter breiter Streifen nicht gemäht werden. Gerade an den Wegrändern wachsen viele Blumen und die Insekten nehmen diese Fauna gerne an. Gerade das Insektensterben bereitet nicht nur den Naturschützern große Sorge. Hier müssen dringend Maßnahmen zum Erhalt dieser wichtigen Tiere erfolgen.

Vogelstimmenwanderung 2018

Der NABU Donsbach hatte am Pfingstmontag früh morgens zu einer Vogelstimmenwanderung eingeladen. Die Arbeitsgruppe Sechshelden hatte diese organisiert. Als ausgezeichneter Vogelkenner konnte der Ornithologe Jan Heckmann gewonnen werden. An die 30 Vogelfreunde hatten sich eingefunden. Die Wanderung begann um 7.00 Uhr beim Dorfgemeinschaftshaus. Bei der Dill waren schon viele Vögel zu hören und zu sehen. Auch konnte ein Baumfalke gesichtet werden. Die Wanderung führte dann durch das Dorf und über die Hart. Diese wichtige Fläche wird von der Sechsheldener Arbeitsgruppe bearbeitet. Natürlich konnten fast alle heimischen Singvögel gesehen bzw. gehört werden. Bei schönen Wetter war Kurzweil angesagt. Nach der Wanderung gab es Getränke und Grillwürstchen.

„Urwald“-Vorschlag der Stadt ungenügend

Wir sehen den Vorschlag der Stadt Dillenburg, nur die steinige Hanglage des Gebiets „Freudenstein“ als Kernfläche auszuweisen, kritisch. „Ein paar dürre Eichen stehen an dem Hang, aber die reichen nicht.“ „Der uns vorliegende Entwurf ist konträr der von uns gewünschten Kernfläche im ,Freudenstein’“, heißt es in einer Stellungnahme des NABU zum Kernflächenkonzept der Stadt. Die Verwaltung schlägt den Südhang des Gebiets, der schwierig zu bewirtschaften ist, für ein Stück künftigen Urwalds vor. Kernfläche bedeutet, dass die ausgewiesene Fläche nicht mehr bewirtschaftet und sich selbst überlassen wird.

 

Bei dem Vorschlag in dem städtischen Konzept handele es sich um 6,4 Hektar des insgesamt 20 Hektar großen „Freudensteins“. Auf den anderen 15,6 Hektar stehen große, alte Bäume. „Ideal für eine Kernfläche“, sagt Frank Markus Dietermann, Vorsitzender unserer NABU-Ortsgruppe. Den Entwurf hält er also für verbesserungsfähig. Denn: „Diese 6,4 Hektar große Fläche am Südhang hat mit Naturwald mit seiner Vielfältigkeit nichts zu tun.“

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Jahreshauptversammlung 2018

Wir hatten am Freitag zu unserer Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Donsbach eingeladen. Wie gerne, so unser Vorsitzender Frank Markus Dietermann, würde er darüber berichten, dass die Klimaerwärmung und das Ansteigen des Meeresspiegels gestoppt seien, das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten der Vergangenheit angehöre und der Raubbau an der Natur mit sofortiger Wirkung weltweit aufgehört hätte. Leider sei dies nur ein Wunsch.

Auch das letzte Jahr sei mal wieder mitunter das wärmste Jahr seit der Wetteraufzeichnung gewesen. Eine neue Studie beweise ganz klar: Der Mensch sei für die Klimaerwärmung und der daraus resultierenden Schäden verantwortlich. So könnte bis zum Jahr 2060 der durch die Klimaerwärmung verursachte Anstieg des Meeresspiegels bis zu 1,4 Milliarden Menschen aus den heutigen Küstenzonen zu Klimaflüchtlingen machen. Die Weltbevölkerung würde nach den Berechnungen auf 11 Milliarden Menschen ansteigen. Dementsprechend höher wäre auch der Bedarf nach landwirtschaftlich nutzbaren Fläche, die jedoch durch das Vordringen der Ozeane in Küstengebiete und Flussdeltas schrumpfen würde.

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Winterwanderung 2018

Wir hatten zu unserer alljährlichen Winterwanderung eingeladen. Der Vorsitzende Frank Markus Dietermann konnte die Naturfreunde bei der Naturstation Talblick begrüßen.

 

Im Jahr 1992, so Dietermann, hätten die Staaten der Erde die Konvention über die biologische Vielfalt beschlossen. Der Begriff dafür laute Biodiversität und gliedere sich in zunächst drei Ebenen auf. Dies sei die Vielfalt der Ökosysteme wie Lebensräume, Wälder und Wasser, die Vielfalt der Arten wie Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen sowie die Vielfalt der Gene. Dies seien Rassen sowie Sorten von wildlebenden und geschützten Arten. Die vierte Ebene sei die Wechselbeziehungen zwischen und innerhalb der drei Ebenen. Daher habe die Europäischen Union das Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 ins Leben gerufen. Dies seien die Flora-Fauna-Habitat Richtlinien sowie die Europäische Vogelschutzrichtlinie. Das Land Hessen habe sich die Hessische Biodiversitätsstrategie gegeben. Diese sage aus, dass fünf Prozent des Hessischen Waldes bis zum Jahre 2020 zertifiziert werden sollen. Und hier, so Dietermann, sei man im lokalen Naturschutz angekommen.

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Naturschützer gehen zusammen

Die Nabu-Ortsgruppe Sechshelden wird sich auflösen. Am 29. September soll darüber in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung abgestimmt werden. Die Mitglieder werden sich dem Donsbacher Nabu anschließen.

 

Damit zieht der Sechsheldener Verein die Konsequenz daraus, dass keine jüngeren Helfer für den Vorstand gefunden werden konnten. Karl-Heinz Lenz steht dem NABU seit der Gründung vor – und diese war vor über 30 Jahren. Die Donsbacher Ortsgruppe gehört dann mit rund 300 Mitgliedern zu den größten im Kreisverband. Derzeit hat sie etwa 250 Menschen in ihren Reihen. Ob aus Sechshelden alle „mitgehen“, sei noch nicht klar, sagte Lenz. 58 NABU-Mitglieder und einige Förderer hat die Ortsgruppe. Nach dem Beitritt in den Nachbarverein werde sich nicht viel an der Arbeit der Sechsheldener Naturschützer ändern: „Wir werden den Naturschutz in Sechshelden weiter bearbeiten.“ Das bedeutet, dass die Sechsheldener, die nun zum Donsbacher NABU wechseln, weiterhin die Gebiete betreuen und pflegen, die seit Jahren in ihrem Jahresprogramm stehen.

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Tag der offenen Tür

Wir hatten zum Tag der offenen Tür eingeladen. Die Naturstation Talblick bot sich dafür eindrucksvoll an. Die Besucher konnten sich viele Lebensräume für die Tier- und Pflanzenwelt anschauen. So konnte eine Schauwand mit Nistmöglichkeiten für Vögel und Insekten als Vorbild für den heimischen Garten dienen. Offene Steinhaufen, ein kleiner Teich, Blumenwiesen, Reisighaufen und ein Gewürzbeet konnten besichtigte werden. Natürlich kam das leibliche Wohl nicht zu kurz: Unsere Frauen hatten keine Mühe gescheut und leckere verschiedene Waffelteige gezaubert. Die Waffeln konnte man mit Pflaumen, Kirschen, Erdbeeren, Zimt, Sahne und wer mochte mit Vanilleeis verfeinern.

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Bei der „NachtnaTour“ auf der Suche nach dem Waldkauz

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hat den Waldkauz zum „Vogel des Jahres 2017“ gewählt und bot bundesweit Abendwanderungen an. Die heimische „NachtnaTour“ wurde daher vom NABU Donsbach durchgeführt. Treffpunkt war abends bei der Naturstation „Talblick“. Vor der Wanderung konnte eine Stärkung in Form von Grillwürstchen zu sich genommen werden. Gegen 20.45 Uhr begann dann die NachtnaTour und führte am Naturschutzgebiet Altenberg-Sauernberg und der Eisenkaute sowie beim Sportplatz vorbei. Die Naturfreunde hatten ein prächtiges Wetter und es war schön, den Sonnenuntergang zu verfolgen. Beim Heimgang Richtung Naturstation konnten sogar die Sterne beobachtet werden. Leider ließ sich der Waldkauz weder sehen noch hören. Das war aber die einzige etwas schlechte Botschaft der ansonsten schönen NachtnaTour. 

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Kräuterwanderung 2017

Wir hatten zu einer Kräuterexkursion eingeladen. Als Expertin auf dem Gebiet der essbaren Kräuter begrüßte unser Vorsitzender, Frank Markus Dietermann, die Kräuterfrau Heike Nickel aus Nanzenbach.  Bei wunderschönem Wetter waren über 50 interessierte Naturfreunde unserer Einladung gefolgt.  

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Filmabend zum Wolf

Wir hatten zu einem Filmabend mit dem Thema Wolf eingeladen. Unser Vorsitzender Frank Markus Dietermann teilte in der vollbesetzten Naturschutzhütte erst einmal Fakten über den Wolf mit, die auch auf Postern in der Hütte anschaulich dargestellt wurden. Durch Märchen sei dem Mensch der Wolf als böses Tier eingeimpft worden.  Die Gebrüder Grimm mit ihrem Rotkäppchen hätten durchaus einen hohen negativen Einfluss für den Wolf gehabt. 

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Jahreshauptversammlung 2017

Der NABU Donsbach hatte seine Mitglieder am letzten Freitag zu seiner jährlichen Jahreshauptversammlung eingeladen. In seinem Rechenschaftsbericht führte der Vorsitzende Frank Markus Dietermann aus, dass der NABU Donsbach seit über 30 Jahren über den Tellerrand hinausschaue und verfolge, was auf der Erde mit der Natur so vor sich gehe. Meistens seien die Mitteilungen in Bezug auf Flora und Fauna Hiobsbotschaften. Die Klimaerwärmung schreite immer weiter voran. Wenn dies nicht so fatal wäre, könnte das Thema langweilen, überspitze Dietermann. 

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Winterwanderung 2017

Der NABU Donsbach hatte zu seiner alljährlichen Winterwanderung eingeladen. Frank Markus Dietermann, Vorsitzender des NABU Donsbach, konnte bei wunderschönem Wetter über 30 Gäste bei der Naturstation Talblick begrüßen.

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Erinnerung an 1100 Jahre Donsbach und Einweihung des neuen DGH in 2014

Die Einweihung einer Gedenktafel fand bei dem neuen Dorfgemeinschaftshaus statt. Frank Markus Dietermann, der Vorsitzende des NABU Donsbach, führte bei der Begrüßung die Gründe für die Gedenktafel auf. Die   Ersterwähnung von Donsbach sei in einer Urkunde aus dem Jahre 914 festgeschrieben. Gleichzeit sei das neue Dorfgemeinschaftshaus exakt 1100 Jahre nach dieser Ersterwähnung im Jahr 2014 eingeweiht worden. Diese beiden Gründe hatten die Donsbacher Ortsverein veranlasst, eine Gedenktafel für diese beiden Ereignisse fertigen zu lassen.

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Über 150 Gäste beim großen Fledermausabend

Wir hatten am Wochenende zu unserem großen Fledermausabend eingeladen. Treffpunkt war beim Parkplatz des Wildparks. Als fachkundigen Experten konnten wir Otto Schäfer vom NABU Ulm, dortiger Vorsitzender, begrüßen. 150 Gäste, davon viele Kinder, konnten begrüßt werden.

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Pressebericht auf den Artikel vom 21.7.2016 der Dill-Zeitung mit der Überschrift „Auf Herz und Nieren geprüft“

Dieser Artikel zeigt deutlich, wie die Bürgerinnen und Bürger an der Nase herumgeführt werden. Da wird vom Forstamtsleiter Rode die PEFC-Zertifizierung des Kommunalwaldes von Dillenburg gelobt. In dem Artikel wird wohlweislich nicht mit einem Wort erwähnt, dass es neben diesem Forstzertifikationssystem ein weiteres gibt. Und dazu ein Besseres. Dies ist die FSC-Zertifizierung.

 

Das FSC ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein, während das PEFC ein eingetragener Verein, aber nicht gemeinnützig ist. Das PEFC-Siegel hat leider nur eine Alibi-Funktion und unterliegt nur einer freiwilligen Verpflichtung. Dies haben auch die großen Baumärkte wie Obi, der Praktiker-Markt und viele andere erkannt und werben bei ihren Produkten nicht mir PEFC, sondern mit FSC. Alle Umwelt- und Naturschutzverbände stehen hinter dem FSC-Siegel.

 

Schon in 2002 wurden vom NABU Kreisverband Lahn-Dill die Bürgermeister in der Region mit der Bitte angeschrieben, den Wald mit FSC zu zertifizieren. Noch in 2013 wurden vom NABU Donsbach die Fraktionen im Dillenburger Parlament angeschrieben, sich der FSC-Zertifizierung anzunehmen. Die Behauptung, dass 87% der Waldfläche mit PEFC zertifiziert sind und Hessen ein PEFC-Land sei, ist Vergangenheit. Rodes Parteifreunde in Wiesbaden, die dort regierende CDU, hat mir Bündnis90/Die Grünen vereinbart, dass der Staatswald die Zertifizierung FSC erhält. Also eine weise Entscheidung. Und die ist im vollen Gange. In der Praxis sind die Staatswälder, wie z.B.  der Thiergarten, der Waldbereich im Dreieck Donsbach, Dillenburg und Niederscheld nun FSC, während die städtischen Wälder PEFC sind. In Zukunft wird der ganze Staatswald in Hessen und der überwiegende Teil der kommunalen Wälder in Hessen mit FSC zertifiziert sein. Die städtischen Wälder sollten da nicht nachhängen.

 

Leider ist es beim Forst so, dass der Naturschutz nie als wertvolle Aufgabe angesehen worden ist, sondern immer nur ein lästiges Beiwerk zum geldbringenden Holzeinschlag war und ist. Hier wird der Forst wie immer widersprechen. Man tue doch viel, habe doch Ahnung und sei für die Pflege unter anderem der Naturschutzgebiete zuständig. Das trifft vielleicht auf einzelne Forstämter und Forstleute auch zu; die Mehrheit sieht nach wie vor nur die kommerzielle Waldwirtschaft. Frau Staatministerin Priska Hinz sowie die CDU geführte Landesregierung sehen dies für Mensch und Natur Gott lob anders. 

Familientag mit Natur auf der Spur

Wir hatten zu unserem Kinder- und Familientag eingeladen. Bei schönem Wetter konnten die Kinder mit ihren Eltern bei der Naturstation „Talblick“ begrüßt werden. Auch Opas und Omas waren bei dem Fest dabei. Das Motto lautete „Natur auf der Spur“.

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Ökologischer Rundgang durch Dillenburg

Am Wochenende lud der NABU Donsbach zum ökologischen Rundgang durch die Dillenburger Altstadt ein. Am Samstag um 15 Uhr startet die Umgehung mit rund 30 Bürgerinnen und Bürgern und dem Experten für Fragen zu Ökologie in Städten und Gemeinden Dr. Klaus Schmidt am Karlsplatz in Dillenburg. 

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Blick in die Donsbacher Vergangenheit

Wir hatten am Freitagabend, dem 18. März 2016 zur einem Film- und Leseabend in die Naturstation „Talblick“ eingeladen. Die Naturschutzhütte war bis auf den letzten Platz voll belegt. Dies lag auch an dem geschichtlich orientierten Themenabend. 

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Kurt Dietermann sagt "Tschüss"

Als Vorsitzender des Naturschutzbundes (NABU) Donsbach hat Kurt Dietermann viel bewegt, aber auch viel einstecken müssen. Heute gibt er, nach 30 Jahren unermüdlichem Einsatz für die einzigartige Natur in und um Donsbach, den Vorsitz ab.

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Jahreshauptversammlung 2016

Kurt Dietermann führte in seinem Rückblick unserer Jahreshauptversammlung aus, dass er als Vorsitzender und Kassenwart Gundolf Weiß ihre jeweiligen Funktionen nach so langer Zeit zur Verfügung stellen würden. Seit der Gründung unseres Natur- und Vogelschutzvereins in 1985 und später dann NABU Donsbach waren die beide Naturfreunde ununterbrochen als Vorsitzender und als Kassenwart im Vorstand tätig.

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Winterwanderung 2016

Wir hatten zu unserer jährlichen Winterwanderung eingeladen. Die Naturfreunde fanden sich nachmittags auf der Breitsch oberhalb von Donsbach Richtung Dillenburg ein. Die Wanderung führte am Großen Ziegenberg, dem Nebenziegenberg vorbei bis zum Haigerschen Tor. Dieser Name rührt von den mittelalterlichen Marken Haiger und Herborn. Hier weist Hessenforst auf vielen Hinweistafeln auf die Wichtigkeit des Waldes hin.

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Feierlichkeit zu 30 Jahren NABU Donsbach

Mit einer Rede als Rückblick hielt sich Vorsitzender Kurt Dietermann nicht auf: Statt einer Chronik im Wort gab es Bilder von Aktionen und Veranstaltungen von 1985 bis heute zu sehen. Zusammengestellt hatte die Dokumentation Jugendleiter Daniel Dietermann.

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Herbstwanderung durch die heimische Feldflur

Wir hatten am 17. Oktober 2015 zu einer Herbstwanderung eingeladen. Die Besucher hörten Erklärungen zu vielen Sehenswürdigkeiten wie Feldhecken, Feldgehölzen, und Feldwegen. All diese sind ein Eldorado für viele Insekten und Vögel.

Wanderung zu unseren heimischen Schmetterlingen und anderen Insekten

Wir hatten am Samstag zu einer Insekten- und Schmetterlingsexkursion eingeladen. Treffpunkt war bei der Naturstation Talblick. Das Wetter spielte mit und die fünfzig interessierten Kinder und Erwachsenen konnten die ersten Schmetterlinge schon bei der Naturstation sichten.

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Kinder- und Familientag 2015

Der NABU Donsbach hatte zu einem Familienfest eingeladen. Bei herrlichem Wetter konnten 40 Kinder mit ihren Eltern bei der Naturstation „Talblick“ begrüßt werden. Das Motto des Familienfestes lautete „Natur auf der Spur“.

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Vogelstimmenwanderung 2015

Wir hatten zu unserer diesjährigen Vogelstimmenwanderung am 17. Mai ein eingeladen. Start war morgens um 7:00 Uhr beim Parkplatz des Tierparks in Donsbach. Unser Experte war diesmal Karl-Heinz Lenz aus Sechshelden. Ab halb zehn wartete ein rustikales Frühstück mit Kaffee und Getränken im NABU-Zentrum auf die Wanderer.

Filmabend "Grün kaputt" in Dillenburg

Wie kaum ein anderer hat Dieter Wieland die Veränderung in deutschen Gärten und Landschaften in seiner unnachahmlichen Art für das Bayerische Fernsehen dokumentiert. Seine Sendungen wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet. Jahrzehnte lang kämpfte der Filmautor für den Schutz unserer gewachsenen und gebauten Kulturlandschaft. Er erzählt darin von dieser alten Kulturlandschaft und den einstigen Bauerngärten und zeigt die heutige Entwicklung, meist in Bayern.

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Jahreshauptversammlung 2015

Der Vorsitzende des NABU Donsbach, Kurt Dietermann führte in der Jahreshauptversammlung aus, dass sich das Klima im Jahr 2014 weltweit und auch in Deutschland weiterhin verschlechtert habe. 2014 sei das wärmste Jahr gewesen. Die negativen Auswirkungen würden nicht nur Flora und Fauna betreffen, sondern primär die Menschen. Beispiele für den erhöhten Meeresspiegel gebe es weltweit. Und damit seien viele Länder und Städte und damit die Menschen, welche in Höhe des Meeresspiegels wohnen würden, direkt betroffen. Überschwemmungen, Stürme und Trockenperioden kämen immer häufiger vor. Eine Konferenz jage die andere; passieren tue nichts.

Hauptthema des NABU Donsbach sei im letzten Jahr der Wald gewesen. Der NABU habe gehofft, dass Dillenburg Teile des Freudensteins als Kernfläche ausweisen würde. Leider sei dies bis jetzt noch nicht geschehen. Im wichtigen Wald Freudenstein im Süden der Donsbacher Gemarkung gelegen, befänden sich alleine drei Horste von Greifvögeln. Kritisiert wird vom NABU die Planung eines einzigen Windrades im Wald hinter dem Sportplatz. Der Vorsitzende führte aus, dass um die geplante Fläche das FFH-Gebiet, das Naturschutzgebiet und das Vogelschutzgebiet liegen würden. Und dann für ein Windrad Bäume zu fällen und eine Zufahrtsstraße zu bauen, sei nicht zu verstehen. Donsbach habe eine tolle Landschaft. Diese brauche Pflege. Der Dank gehe an die Landwirte, welche die wichtigen Flächen freihalten und pflegen würden.

 

Der NABU kümmere sich selbst um verschiedene Bereiche. Arbeitseinsätze würden vor allem im Herbst zum Freischneiden der Wacholder in den Naturschutzgebieten anfallen. Probleme bereite dem NABU, das es keine Feldvögel mehr in der Gemarkung gebe. Das Rebhuhn zum Beispiel sei in Donsbach schon lange nicht mehr gesichtete worden. Die Feldlerche komme nicht mehr vor. Jedoch hätten Baum – und Wiesenpieper in der Gemarkung gebrütet.

 

In 2014 wurden wieder viele Veranstaltungen durchgeführt. Im Januar dieses Jahres fand schon die Winterwanderung statt. Am 20. März wird der Film „Grün kaputt“ gezeigt. Am 17. Mai findet morgens eine Vogelstimmenwanderung statt und erstmals wird am 26. Juli ein Kinder- und Familientag unter dem Motto „Natur auf der Spur“ durchgeführt. Im August gibt es eine Insektenwanderung und am 17. Oktober eine Herbstwanderung mit Hüttenabend.

 

Bei der anstehenden Wahl des Vorstandes gab es folgende Ergebnisse: Vorsitzender bleibt Kurt Dietermann. Sein Stellvertreter ist weiterhin Günter Krautwald. Gundolf Weiß regelt wie immer die Finanzen und Frank Markus Dietermann ist für die Schriftlichkeiten verantwortlich. Beisitzer sind wie bisher Renate Pausch-Herr und Wilfried Kolb sowie neu in der Runde des Vorstandes Albrecht Thielmann. Die Verantwortung für die Jugendarbeit trägt Daniel Dietermann.

Winterwanderung 2015

Zuvor hatte es noch geschneit und man konnte schön durch die weiße Landschaft wandern. Unter Leitung vom Vorsitzenden des NABU Donsbach, Kurt Dietermann, führte die Wanderung am Naturschutzgebiet „Alteberg-Sauernberg-Winkelköpfchen“ vorbei und durch den Nannberg wieder zum Ausgangspunkt.

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Apfelfest bei der NABU Naturstation

Wir hatten zum alljährlichen Apfelfest eingeladen. War für diesen Tag von allen Meteorologen der Welt Regen und höchsten eine Sonnenstunde für Donsbach vorhergesagt worden, traf diese Vorhersage erfreulicher Weise nicht zu. Ab den Mittagsstunden schien die Sonne bei wunderschönem Herbstwetter.

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Große Fledermausnacht im August

Wir hatten zu unserer großen Fledermausnacht eingeladen. Als fachkundige Expertin konnte für die Donsbacher Batnight Ulla Schäfer begrüßt werden, die sich schon seit Jahren mit und für die Fledermäuse engagiert.

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Schmetterlingswanderung 2014

Naturkundliche Wanderung 2014