„Urwald“-Vorschlag der Stadt ungenügend

Wir sehen den Vorschlag der Stadt Dillenburg, nur die steinige Hanglage des Gebiets „Freudenstein“ als Kernfläche auszuweisen, kritisch. „Ein paar dürre Eichen stehen an dem Hang, aber die reichen nicht.“ „Der uns vorliegende Entwurf ist konträr der von uns gewünschten Kernfläche im ,Freudenstein’“, heißt es in einer Stellungnahme des NABU zum Kernflächenkonzept der Stadt. Die Verwaltung schlägt den Südhang des Gebiets, der schwierig zu bewirtschaften ist, für ein Stück künftigen Urwalds vor. Kernfläche bedeutet, dass die ausgewiesene Fläche nicht mehr bewirtschaftet und sich selbst überlassen wird.

 

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Jahreshauptversammlung 2018

Wir hatten am Freitag zu unserer Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Donsbach eingeladen. Wie gerne, so unser Vorsitzender Frank Markus Dietermann, würde er darüber berichten, dass die Klimaerwärmung und das Ansteigen des Meeresspiegels gestoppt seien, das Aussterben von Tier- und Pflanzenarten der Vergangenheit angehöre und der Raubbau an der Natur mit sofortiger Wirkung weltweit aufgehört hätte. Leider sei dies nur ein Wunsch.

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Winterwanderung 2018

Wir hatten zu unserer alljährlichen Winterwanderung eingeladen. Der Vorsitzende Frank Markus Dietermann konnte die Naturfreunde bei der Naturstation Talblick begrüßen.

 

Im Jahr 1992, so Dietermann, hätten die Staaten der Erde die Konvention über die biologische Vielfalt beschlossen. Der Begriff dafür laute Biodiversität und gliedere sich in zunächst drei Ebenen auf. Dies sei die Vielfalt der Ökosysteme wie Lebensräume, Wälder und Wasser, die Vielfalt der Arten wie Tiere, Pflanzen, Pilze und Mikroorganismen sowie die Vielfalt der Gene. Dies seien Rassen sowie Sorten von wildlebenden und geschützten Arten. Die vierte Ebene sei die Wechselbeziehungen zwischen und innerhalb der drei Ebenen. Daher habe die Europäischen Union das Schutzgebietsnetzwerk Natura 2000 ins Leben gerufen. Dies seien die Flora-Fauna-Habitat Richtlinien sowie die Europäische Vogelschutzrichtlinie. Das Land Hessen habe sich die Hessische Biodiversitätsstrategie gegeben. Diese sage aus, dass fünf Prozent des Hessischen Waldes bis zum Jahre 2020 zertifiziert werden sollen. Und hier, so Dietermann, sei man im lokalen Naturschutz angekommen.

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