Der NABU Donsbach hatte am 21. November 2025 zu einem Jubiläum eingeladen: Auf den Tag genau vor 40 Jahren wurde der Natur- und Vogelschutzverein Donsbach gegründet. Unter Federführung des jetzigen Ehrenvorsitzenden Kurt Dietermann trafen sich damals 22 Naturfreunde im Café Crema. Neben Kurt Dietermann, der zum Vorsitzenden gewählt wurde, wurde Horst Weis zum 2. Vorsitzenden, Gundolf Weiß als Kassierer, Harald Keller zum Schriftführer sowie Rudi Steiner, Peter Dittmann und Andreas Weber zu Beisitzern gewählt. Der jetzige Vorsitzende, Frank Markus Dietermann, ging mit Hilfe von Bildern auf die vergangenen 40 Jahre ein.
Der NABU Donsbach lädt zu seiner Herbstwanderung am 25. Oktober 2025 ab 14.00 Uhr ein. Treffpunkt ist diesmal nicht bei der Naturstation Talblick, sondern bei der Donsbacher Grillhütte. Parkplätze sind genügend vorhanden. Hauptthema der Wanderung sind die Sträucher und Hecken. Derzeit hängen viele Beeren an den Sträuchern. Hier seien nur die Hagebutte der Hecken- oder Hundsrose und die Schlehe des Schwarzdorns genannt. Viele fragen sich, warum die Beeren nicht von den Vögeln gefressen werden. Wie auch den Menschen sind den Vögeln die Beeren einfach zu sauer und nicht schmackhaft. Erst wenn der erste große Frost kommt, werden die Beeren süßer und schmecken auch den Vögeln.
Wie schon im letzten Jahr hatte der NABU Donsbach zu seinem Apfel- und Familientag eingeladen. Dafür war bei der Naturstation Talblick groß aufgefahren worden. So hatten die Vorstandsmitglieder und Helfer schon im Vorfeld viele Säcke Äpfel gepflückt. Weiter wurden die Gerätschaften zum Pressen der Äpfel bereitgestellt. Auch für die Kinder wurden viele Spielstationen vorbereitet. Das Wetter spielte beim Apfel- und Familienfest großartig mit. Die Sonne schien bei strahlend blauem Himmel.
Den gesamten Tag über wurde Apfelsaft gepresst, der frisch besonders gut schmeckt. Die Damen des NABU Donsbach backten herzhafte Kartoffelwaffeln mit Apfelbrei. Außerdem gab es süße Waffeln, Kaffee, sonstige Getränke und Grillwürstchen. Apfelwein durfte nicht fehlen.
Sieben Spielstationen durften die Kinder erleben: Bogenschießen, Dosenwerfen, Herbstblätter-Mandalas, Glitzertattoos, Apfeldruck auf Stoffbeuteln, Schokoäpfel herstellen und natürlich selbst Apfelsaft pressen.
Ein ganz besonderer Sommerabend erwartete rund 100 große und kleine Naturfreunde an der Naturstation Talblick in Donsbach. Der NABU Donsbach hatte zu einem Fledermaus-Abend eingeladen und die Resonanz war überwältigend: Allein 40 Kinder kamen, um in die geheimnisvolle Welt der nächtlichen Jäger einzutauchen.
Im Rahmen seines 40-jähriges Bestehens hatte der NABU Donsbach erstmalig zu einer Frühlingwanderung mit Vogelbestimmung eingeladen. Neu war auch die Uhrzeit. Statt frühmorgens den Stimmen der Vögel zu lauschen, begann die Wanderung um 16.00 Uhr. Als Fachmann konnte der NABU Donsbach Jürgen Lauber aus Eschenburg-Roth gewinnen. Bevor die Wanderung begann, konnten sich die Gäste Kaffee und Kuchen schmecken lassen. Die Wegstrecke führte sodann am Naturschutzgebiet Altenberg-Sauernberg vorbei. Einen Blick warfen die Naturinteressierten auf das Feuchtgebiet Alkersbach. Weiter ging es dann am Sportplatz und an der Eisenkaute vorbei. Von dort konnte man bis zur Haincher Höhe und in das Dorf schauen.
Nach der Wanderung gab es bei der Naturstation Talblick frische Bratwürstchen mit Brötchen. Obwohl das Wetter etwas unbeständig war, konnten doch viele Vögel gehört werden. Jürgen Lauber erläuterte die jeweiligen Vogelstimmen. Er konnte dabei genau mitteilen, ob die Vögel ihre Strophen ganz singen oder nur einen Teil des Gesangs preisgaben. Auch konnte er den Interessierten mitteilen, wann ein Vogel nur einen Ruf von sich gab. Von großem Vorteil ist, dass diese Gegend sehr ruhig ist und von keinem PKW gestört wird. Daher konnten lange zwei Singdrosseln gehört werden, die scheinbar um die Wette sangen. Zu hören waren unter anderem auch der Buchfink, der Zilpzalp, das Rotkehlchen, die Mönchsgrasmücke, die Gartengrasmücke, die Kohlmeise, die Blaumeise, der Waldlaubsänger, der Kolkrabe, der Kleiber und der Grünspecht. Turmfalke, Misteldrossel, Buntspecht, Goldammer, Amsel und Neuntöter konnten daneben noch gesichtet werden. Auch huschten ein Rehbock, ein Reh sowie ein Feldhase an den Wanderern vorbei.
Zu einer Kräuterbestimmung fanden sich wieder viele Interessierte bei der Naturstation Talblick des NABU Donsbach ein. Als Fachmann für die Flora konnte Frank Markus Dietermann, der Vorsitzende des NABU Donsbach, den Botaniker Günter Schwab begrüßen. Dietermann ging in seiner Begrüßung auf 40 Jahre NABU Donsbach ein. In diesem Jahr würden wieder viele Veranstaltungen angeboten. Auf dem großen und naturbelassenen Gelände des NABU Donsbach konnte Günter Schwab sodann an die 30 Arten bestimmen; und dies schon Ende April. Dazu gehörten noch nicht einmal die vielen Grassorten.
Der NABU Donsbach hatte zu seiner jährlichen Jahreshauptversammlung in das Dorfgemeinschaftshaus eingeladen. Der Vorsitzende Frank Markus Dietermann stellte zu Beginn der Versammlung Prof. Dr. Simon Thorn vor. Dieser ist Leiter der Staatlichen Vogelschutzwarte des Landes Hessen. Thorn hatte als Überschrift seiner Präsentation „Die Staatliche Vogelschutzwarte - Strukturen, Aufgaben, Aktuelles“ gewählt. Zunächst stellte Thorn die Strukturen seiner Tätigkeit vor. Die „Staatliche Vogelschutzwarte“ sei seit 2022 beim Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) angesiedelt. Zu den Aufgaben der Vogelschutzwarte zähle das Monitoring, also die Überwachung der Vogelschutzgebiete in Hessen. Die hierbei beobachteten Gruppen umfassten vor allem häufige Brutvögel, seltene Brutvögel und rastende Wasservögel. Auch seltene Einzelarten wie der Uhu und der Graureiher als Koloniebrüter würden überwacht, ebenso die auftretende Vogelgrippe. Eine weitere Aufgabe sei, so Thorn, die Forschung, bei der es um die Kooperation mit anderen Behörden, Auswertungen und Evaluationen der gesammelten Daten gehe. Die Vogelschutzwarte stelle außerdem für Hessen im Jahr zirka 100.000 Beringungsgenehmigungen aus.
Der NABU besteht in diesem Jahr seit 40 Jahren. 1985 wurde der Natur- und Vogelschutzverein gegründet, der später zur NABU-Ortsgruppe wurde. In den vielen Jahren wurden viele Veranstaltungen, Wanderungen und Exkursionen angeboten. So stehen die Veranstaltungen in diesem Jahr immer unter dem Motto 40 Jahre NABU Donsbach. Wie jeden Januar fand auch diesmal eine Winterwanderung statt. Da in der Winterzeit die Aussicht in Bezug auf Flora und Fauna eher gering ist, stand die diesjährige Winterwanderung unter dem Motto Naturschutz, Geschichte und Kultur. Treffpunkt bei wunderschönem Wetter mit Sonne und blauem Himmel war der Rothaarsteigparkplatz oberhalb von Donsbach Richtung Haiger. Frank Markus Dietermann, Vorsitzender des NABU Donsbach, begrüßte die über 50 Teilnehmenden.
Neben dem 40jährigen Bestehen des NABU Donsbach sei der Ort Donsbach uralt. Im Jahr 914 wurde Donsbach zusammen mit Herborn zum ersten Mal erwähnt. Älter als Donsbach, so Dietermann, seien nur Haiger (778) und Mandeln (800). Dietermann erläuterte, dass der Bergbau in Donsbach und Umgebung in der Vergangenheit eine große Rolle gespielt habe. So seien überall Gruben zu finden. Die Wanderung führte sodann durch den Wald zwischen Donsbach und Haiger zum Eduardsturm. Von dem zehn Meter hohen Turm hat man einen wunderschönen Blick auf Haiger.