Ehrenvorsitzender Kurt Dietermann

An einem Donnerstag, dem 21. November 1985 wurde der Natur- und Vogelschutzverein Donsbach im damaligen Café Crema gegründet. Initiiert wurde das Ganze von Kurt Dietermann. Er wurde zum Vorsitzenden gewählt und übte dieses Amt bis 2016 aus. 

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Jahreshauptversammlung 2019

Der NABU Donsbach hatte zu seiner jährlichen Jahreshauptversammlung in die Naturstation „Talblick“ eingeladen. Vorsitzender Frank Markus Dietermann ging in seinem Rechenschaftsbericht mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation auf die weltweiten Katastrophen in der Vergangenheit und der Gegenwart ein. Hier müsse zwischen Umwelt- und Naturkatastrophen unterschieden werden. 

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Krötenzaun unterhalb von Donsbach

Seit fast 35 Jahre betreut der NABU Donsbach die Krötenwanderung unterhalb des Dorfes Richtung Burg. So wurde zunächst ein Zaun errichtet. Vor dem Zaun wurden in Abständen Eimer im Erdboden gesetzt, in den die Kröten und Molche hineinfielen. Während der Krötenwanderung waren dann die Naturschützer jedem Morgen im Einsatz und trugen die Unken über die Straße zu den beiden großen Fischweihern. Dies war wegen des Autoverkehrs nicht ungefährlich. Hessenmobil hat daher vor einigen Jahren einen Krötentunnel unter die Kreisstraße gebaut. Dieser wird von den Amphibien gut angenommen. Problematisch war es jedoch weiterhin, wenn die Kröten nach dem Laichen wieder in den angestammten Wald wollten. Auf dem Rückweg über die Kreisstraße wurden wiederum viele Tiere getötet. Dies ist kein schöner Anblick. An einem Morgen im letzten Jahr wurde 600 tote Kröten gezählt. 

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Winterwanderung 2019

Wir hatten zu seiner jährlichen Winterwanderung eingeladen. Diese stand unter dem Motto „Naturschutz und Heimatgeschichte“. Bei wunderschönem Wetter führte unser Vorsitzender, Frank Markus Dietermann, die Wanderer vom Parkplatz des Wildparks durch Teile des Forstreviers „Thiergarten“ zum Althausweiher.

Auf dem Weg dorthin, so Dietermann, habe HessenForst, zum Teil auf Vorschlag des NABU, Kernflächen ausgewiesen. Bis zum Jahre 2020 sollten fünf Prozent des hessischen Waldes als Kernflächen im Rahmen der Hessischen Biodiversitätsstrategie ausgewiesen werden. Gerade Hessen, als Bundesland mit dem höchsten Waldbestand, habe eine große Verantwortung für die Artenvielfalt in den Wäldern. Das Artensterben könne durch ausgewiesene Kernflächen, die zu einem Naturwald würden, zumindest ein wenig gestoppt werden. Dietermann zog einen Vergleich mit dem Bundesland Niedersachsen: Dort gebe es fast nur Agrarland; Wälder wie in Hessen seien dort nicht zu finden. Von daher stehe Hessen mit seinen Gemeinden in der Verantwortung. Dies gelte auch für die Waldflächen in städtischer Hand. Der Gemeindewald „Freudenstein“ sei für einen Naturwald ausgezeichnet geeignet. Hier müssten, so Dietermann, die verantwortlichen Kommunalpolitiker ein Zeichen für die Artenvielfalt setzen.

Beim Althausweiher angekommen, wurden die Wanderer mit heißem Apfelwein und Tee überrascht. Die Getränke wurden gerne angenommen. Beim Althausweiher lag das Lust- und Jagdhaus Ludwigsbronn. Dies wurde, so Dietermann, im Jahre 1631 von Graf Ludwig Henrich erbaut. Die Ruine und Gewölbereste der ehemaligen Bauwerke seien immer noch zu erkennen. Interessant sei, dass es damals große Stallungen gab. Eine Anekdote dazu: Das Wort „Bronn“ bedeute Brunnen. Nachdem im 18. und 19. Jahrhundert die Bedeutung für das große Anwesen abnahm und es des Öfteren Besitzwechsel gab, wurde der Brunnen an die Stadt Herborn verkauft.  Dieser wurde auf dem dortigen Marktplatz platziert. Noch heute stehe dort eine Nachbildung des ursprünglichen Brunnens.

Der Rückweg führte die Wanderer dann entlang des schönes Donsbachs wieder zum Parkplatz. Bei der Naturschutzhütte klang die Veranstaltung gemütlich aus. 

Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019

Der NABU hat die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. Mit der Auswahl verbindet der NABU die Forderung nach einer grundlegenden Änderung der europäischen Agrarpolitik. Auf den Star, Vogel des Jahres 2018, folgt ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft. Der NABU kürt die Feldlerche nach 1998 zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres“. „Diese Ehre“ wurde bisher nur wenigen Vögeln zuteil.

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