Der NABU Donsbach lädt ein: Botanische Wanderung mit Schmetterlingsexkursion

Der NABU Donsbach lädt für Samstag, den 27. Juli 2019 zu einer Botanischen Wanderung mit Schmetterlingsexkursion ein. Die Gemarkung Donsbach ist für ihre Vielfalt im Bereich der Pflanzenwelt und der Insekten bekannt. Als Experte konnte der Vorsitzende des NABU Kreisverbandes Lahn-Dill Walter Veit aus Solms gewonnen werden. Veit ist als ausgewiesener Kenner von Flora und Fauna im Kreisgebiet und darüber hinaus bekannt. Ab 14.00 Uhr werden bei der Naturstation „Talblick“ schon Kaffee und Waffeln angeboten. Start der Wanderung ist um 15.00 Uhr. Diese führt durch die Wiesen entlang des Naturschutzgebietes „Alteberg-Sauernberg“. Allein die Schmetterlinge bilden mit knapp 16.000 Arten etwa 130 Familien und sind nach den Käfern die artenreichste Insektenordnung. Mit unser größter Schmetterling ist der Schwalbenschwanz, der hoffentlich auch gesehen werden kann. Für die Kinder werden zum Bestimmen der Schmetterlinge Kescher mitgenommen.  An den Wegrändern werden Blumen und Gräser zu finden sein. Gegen 17.30 Uhr wird es bei der Naturstation Getränke und Grillwürstchen geben. Natürlich ist die Wanderung kostenlos. Der NABU Donsbach freut sich auf viele Besucher. Weitere Informationen über den NABU können unter www.nabu-donsbach.de im Internet eingesehen werden. 

Vogelstimmenwanderung in Sechshelden

r NABU Donsbach hatte am Pfingstmontag zu einer Vogelstimmenwanderung nach Sechshelden eingeladen. Als Vogelexperte konnte Jan Heckmann gewonnen werden. Um 7.00 Uhr ging es pünktlich ab Dorfmitte los. Der langjährige Vorsitzende des ehemaligen NABU Sechshelden, Karl-Heinz Lenz, zeigte den Vogelfreunden schon nach wenigen Metern ein Schwalbenhaus, welches die Sechsheldener Mitglieder aufgebaut hatten. Dies war sehr gut belegt.

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Kräuterwanderung mit Kräuterfrau Heike Nickel

Der NABU Donsbach hatte zu einer Kräuterwanderung eingeladen. Als Expertin auf dem Gebiet der essbaren und heilenden Kräuter konnte der NABU Donsbach die Kräuterfrau Heike Nickel aus Nanzenbach gewinnen.  Bei wunderschönem Wetter waren 70 interessierte Naturfreunde der Einladung des NABU gefolgt.  

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Kräuterwanderung mit leckerem Dip am 26. Mai 2019

Der NABU Donsbach und Kräuterfrau Heike Nickel laden ein

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Schafft mehr Blumenwiesen

Droht langfristig ein stummer Frühling?

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Präsentation der heimischen Vogelwelt

Der NABU Donsbach hatte eingeladen

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Alle Vögel sind schon da?!

Der NABU Donsbach lädt für Freitag, den 12. April um 19.30 Uhr zum Kennenlernen der heimischen Vogelwelt ein

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Ehrenvorsitzender Kurt Dietermann

An einem Donnerstag, dem 21. November 1985 wurde der Natur- und Vogelschutzverein Donsbach im damaligen Café Crema gegründet. Initiiert wurde das Ganze von Kurt Dietermann. Er wurde zum Vorsitzenden gewählt und übte dieses Amt bis 2016 aus. 

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Jahreshauptversammlung 2019

Der NABU Donsbach hatte zu seiner jährlichen Jahreshauptversammlung in die Naturstation „Talblick“ eingeladen. Vorsitzender Frank Markus Dietermann ging in seinem Rechenschaftsbericht mit Hilfe einer PowerPoint-Präsentation auf die weltweiten Katastrophen in der Vergangenheit und der Gegenwart ein. Hier müsse zwischen Umwelt- und Naturkatastrophen unterschieden werden. 

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Krötenzaun unterhalb von Donsbach

Seit fast 35 Jahre betreut der NABU Donsbach die Krötenwanderung unterhalb des Dorfes Richtung Burg. So wurde zunächst ein Zaun errichtet. Vor dem Zaun wurden in Abständen Eimer im Erdboden gesetzt, in den die Kröten und Molche hineinfielen. Während der Krötenwanderung waren dann die Naturschützer jedem Morgen im Einsatz und trugen die Unken über die Straße zu den beiden großen Fischweihern. Dies war wegen des Autoverkehrs nicht ungefährlich. Hessenmobil hat daher vor einigen Jahren einen Krötentunnel unter die Kreisstraße gebaut. Dieser wird von den Amphibien gut angenommen. Problematisch war es jedoch weiterhin, wenn die Kröten nach dem Laichen wieder in den angestammten Wald wollten. Auf dem Rückweg über die Kreisstraße wurden wiederum viele Tiere getötet. Dies ist kein schöner Anblick. An einem Morgen im letzten Jahr wurde 600 tote Kröten gezählt. 

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Winterwanderung 2019

Wir hatten zu seiner jährlichen Winterwanderung eingeladen. Diese stand unter dem Motto „Naturschutz und Heimatgeschichte“. Bei wunderschönem Wetter führte unser Vorsitzender, Frank Markus Dietermann, die Wanderer vom Parkplatz des Wildparks durch Teile des Forstreviers „Thiergarten“ zum Althausweiher.

Auf dem Weg dorthin, so Dietermann, habe HessenForst, zum Teil auf Vorschlag des NABU, Kernflächen ausgewiesen. Bis zum Jahre 2020 sollten fünf Prozent des hessischen Waldes als Kernflächen im Rahmen der Hessischen Biodiversitätsstrategie ausgewiesen werden. Gerade Hessen, als Bundesland mit dem höchsten Waldbestand, habe eine große Verantwortung für die Artenvielfalt in den Wäldern. Das Artensterben könne durch ausgewiesene Kernflächen, die zu einem Naturwald würden, zumindest ein wenig gestoppt werden. Dietermann zog einen Vergleich mit dem Bundesland Niedersachsen: Dort gebe es fast nur Agrarland; Wälder wie in Hessen seien dort nicht zu finden. Von daher stehe Hessen mit seinen Gemeinden in der Verantwortung. Dies gelte auch für die Waldflächen in städtischer Hand. Der Gemeindewald „Freudenstein“ sei für einen Naturwald ausgezeichnet geeignet. Hier müssten, so Dietermann, die verantwortlichen Kommunalpolitiker ein Zeichen für die Artenvielfalt setzen.

Beim Althausweiher angekommen, wurden die Wanderer mit heißem Apfelwein und Tee überrascht. Die Getränke wurden gerne angenommen. Beim Althausweiher lag das Lust- und Jagdhaus Ludwigsbronn. Dies wurde, so Dietermann, im Jahre 1631 von Graf Ludwig Henrich erbaut. Die Ruine und Gewölbereste der ehemaligen Bauwerke seien immer noch zu erkennen. Interessant sei, dass es damals große Stallungen gab. Eine Anekdote dazu: Das Wort „Bronn“ bedeute Brunnen. Nachdem im 18. und 19. Jahrhundert die Bedeutung für das große Anwesen abnahm und es des Öfteren Besitzwechsel gab, wurde der Brunnen an die Stadt Herborn verkauft.  Dieser wurde auf dem dortigen Marktplatz platziert. Noch heute stehe dort eine Nachbildung des ursprünglichen Brunnens.

Der Rückweg führte die Wanderer dann entlang des schönes Donsbachs wieder zum Parkplatz. Bei der Naturschutzhütte klang die Veranstaltung gemütlich aus. 

Feldlerche ist Vogel des Jahres 2019

Der NABU hat die Feldlerche (Alauda arvensis) zum „Vogel des Jahres 2019“ gewählt. Mit der Auswahl verbindet der NABU die Forderung nach einer grundlegenden Änderung der europäischen Agrarpolitik. Auf den Star, Vogel des Jahres 2018, folgt ein weiterer Vogel der Agrarlandschaft. Der NABU kürt die Feldlerche nach 1998 zum zweiten Mal zum „Vogel des Jahres“. „Diese Ehre“ wurde bisher nur wenigen Vögeln zuteil.

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