Seit 25 Jahren für Flora und Fauna tätig
Jahreshauptversammlung des NABU Donsbach in der Naturschutzhütte „Talblick“
Hauptthema der diesjährigen Jahreshauptversammlung des NABU Donsbach war das in diesem Jahr stattfindende 25ig-jährige Jubiläum. Der Vorsitzende des NABU Donsbach, Kurt Dietermann, ließ die letzten 25 Jahre Revue passieren. Im Jahre 1985 sei es im Dorfgemeinschaftshaus um den Landschaftsplan für Donsbach gegangen. Dort wurde vielen Donsbacher deutlich, wie vielfältig die Gemarkung in Bezug auf Flora und Fauna war. Dadurch beeinflusst wurde am 21. November 1985 im Cafe Crema zunächst der Natur- und Vogelschutzverein Donsbach, später dann als NABU Donsbach fungierend, gegründet. Seit dieser Zeit habe man sich für Natur und Umwelt stark gemacht. Nicht zuletzt durch dieses Engagement wurden drei Naturschutzgebiete in der Gemarkung ausgewiesen. Der damalige hessische Umweltminister Jörg Jordan besuchte Donsbach und war im großen Maße für die dann schnelle Ausweisung verantwortlich. Damit begann auch die Arbeit des Vereins. Wacholder vom Schwarzdorn freischneiden und Krötenzaun errichten waren exemplarisch nur einige Arbeiten. Bildungsarbeit in Form von Vogelstimmenwanderung, Schmetterlingsexkursionen etc. wurden durchgeführt. Immer stand der Erhalt der einmaligen Lebensräume im Mittelpunkt. Auch wurden viele Ausflüge durchgeführt. In 1992 wurde sodann die Naturschutzhütte gebaut; einige Jahre später noch ein Anbau dazu. Derzeit bestehe, so Dietermann, der NABU Donsbach aus 172 Mitgliedern. Dietermann führte weiter aus, dass kaum noch Äcker in der Donsbacher Gemarkung bewirtschaftet würden. Dadurch würde, vertreten für viele Vogelarten, die Feldlerche nicht mehr in der Gemarkung brüten. Auch das Ziel bis zum Jahr 2010 europaweit den Artenschutz zu stoppen, werde nicht erreicht. Das Gegenteil sei der Fall. Der Vorsitzende verwies auf die Veranstaltungen im diesjährigen Jubiläumsjahr hin. Am 20. März lade man zu einer Wanderung zum Frühlingsanfang ein. Die Naturkundliche Wanderung sei für den 29. Mai geplant. Am 8. August lade der NABU zu einem Tag der offenen Tür mit Schmetterlingswanderung ein. Der schon traditionelle Apfelmarkt finde am 26. September und die Festveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum am 20. November statt.
In der winterlichen Landschaft unterwegs
NABU Donsbach lud zur Winterwanderung ein
Der NABU Donsbach hatte zur Winterwanderung eingeladen. Dies war die erste von vielen Veranstaltungen im Jubiläumsjahr. Den NABU Donsbach gibt es in 2010 seit nunmehr 25 Jahren. Trotz vereister Feldwege konnte der NABU viele Naturfreunde begrüßen. Die Wanderung führte bei winterlicher Witterung durch die Hasel am Lauberg vorbei zum Alkersbach. Dort grenzt das Naturschutzgebiet Alteberg-Sauernberg-Winkelköpchen an. In der Hasel konnte man die Spuren von Kyrill noch sehen. Viele Kiefern wurden von dem Sturm einfach niedergeworfen. Beim Lauberg fielen unzählige Fichten Kyrill zum Opfer. Für viele war neu, dass nicht der Kornberg der höchste Berg von Donsbach ist, sondern der an die Gemarkungen Medenbach und Langenaubach grenzende Lauberg. Beim Naturschutzgebiet wurden von den Vereinsmitgliedern die Wacholderhecken vom Schwarzdorn befreit. Die Wacholder prägen die schöne Donsbacher Gemarkung mit. Daher wurde der Wanderwerg um Donsbach nicht umsonst Wacholderweg getauft. Nach zwei Stunden wandern durch die winterliche Gemarkung konnte man es sich in der warmen Naturschutzhütte „Talblick“ gut gehen lassen
Der Apfelmarkt 2009
alles rund um den Apfel - wieder mit Live-Musik und dem Besenbinder
Am Sonntag, dem 27. September 2009 hatten wir wieder zu unserem bekannten Apfelmarkt eingeladen. Los ging es um 11 Uhr bei der NABU-Naturstation. Natürlich gab es wieder frisch gepressten Apfelsaft, aber auch allerlei sonstige Getränke. Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Gegen Mittag gab es leckeres Gulasch mit Nudeln und Nachmittags Kaffee und Kuchen. Neben Live-Musik hatten wir als Gast wieder den "Besenbinder aus den Haubergen" aus Offdilln. Die Kinder konnten sich auf unserem Waldspielplatz austoben und natürlich leckere Schokoladenäpfel bekommen. Wiedermal ein gelunges Fest bei unserer schönen Naturstation.
Bilder
Schmetterlingswanderung 2009
und frisch gebackene Waffeln von "Omas Herd"
Am Sonntag, dem 19. Juli 2009, hatten wir zu unserer Schmetterlingswanderung eingeladen. Bereits um 14:30 Uhr gab es Waffeln und Kaffee. Diese wurden nach altem Brauch zubereitet. Um 15:30 Uhr machten sich dann 30 Naturfreunde auf um Schmetterlinge zu sehen und zu bestimmen. Sobald die Wolken sich auftaten und die Sonne schien, flogen die Schmetterlinge aus den hohen Gräsern heraus. Der größte heimische Schmetterling, der Schwalbenschwaz, war sehr oft anzufinden. Der Kohlweißling, das Pfauenenauge, das Schachbrett, der Distelfalter und der Admiral waren ebenfalls unter anderem zu sehen.
Erster Naturerlebnistag 2009
mit zünftigem Mittagessen und Live-Musik vom 17. Mai
Am Sonntag, dem 17. Mai 2009, lud die NABU Gruppe Donsbach zum ersten Naturerlebnistag bei der Naturstation Talblick ein. Los ging es mit einer Naturkundlichen Wanderung um 9 Uhr. Ab 12 Uhr gab es dann ein zünftiges Mittagessen und ab 14:30 Uhr Kaffee und Kuchen. Ab 12 Uhr erwartete die Besucher auch wieder Live-Musik.
Auch die Neugestaltung der Gartenanlage war einen Blick wert.
Presseartikel
Wasserversorgung für Donsbach" mit Norbert Turschner
ein Vortrag des Technischen Betriebsleiters der Stadtwerke Dillenburg
Der NABU Donsbach hatte zu einer Veranstaltung mit dem Thema Wasserversorgung für Donsbach in die Naturschutzhütte „Talblick“ eingeladen. Als Referent konnte der Technische Betriebsleiter der Stadtwerke Dillenburg, Norbert Turschner, gewonnen werden. Turschner erläuterte zunächst den Zuhörern, dass das Wasser sich in Kreisläufen bewege. Der wichtigste wäre der zwischen Meer, Luft und Land. „72 Prozent der Erde würden aus Wasser bestehen. Diese Prozentzahl bleibe immer gleich“, so Turschner. Das Wasser der Erde sei nicht vermehrbar, aber es könne auch nie verloren gehen. Von diesen 72 Prozent seien wiederum nur 2 Prozent Süßwasser. Diese Menge an Wasser sei grundsätzlich für die Versorgung der Weltbevölkerung Erde ausreichend; jedoch sei das Vorkommen von Süßwasser nicht gleichmäßig verteilt. Durch Verunreinigungen des Wassers habe es in der Vergangenheit große Epidemien auch in Mitteleuropa gegeben. Diese Seuchen wurden zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts durch die leitungsgebundene Wasserversorgung und durch den Bau von Abwasserkanälen und Reinigungsanlagen besiegt. Musste die Bevölkerung das Wasser in den vergangen Jahrhunderten aus den Brunnen schöpfen und mühselig nach Hause tragen, so wurde in Donsbach im Jahre 1905 die Zentrale Wasserversorgung eingeführt. In den 30-iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurden dann der Hain- und der Rutschstollen für die Wasserversorgung in Donsbach in Betrieb genommen. Durch die Bevölkerungszunahme und den erhöhten Wasserverbrauch wurde Ende der 60-iger Jahre der Hochbehälter beim Kornberg fertig gestellt. Die Stadt Haiger lieferte ab diesem Zeitpunkt das Wasser aus der Hachelbach für die Trinkwasserversorgung in Donsbach. Ziel der Stadt Dillenburg war es, eine Verbundleitung innerhalb von Dillenburg und den Stadtteilen zu schaffen. Diese wurde nunmehr fertig gestellt, so dass zukünftig die Wasserversorgung für Donbach aus dem Dillfeldbrunnen bei Sechshelden und den Brunnen aus dem Nanzenbachtal geliefert wird. Auf Fragen der Zuhörer erläuterte Turschner, dass die Trinkwasserqualität aus dem Dillfeldstollen mit anderen Brunnen fast identisch sei. Auch sei der Verbrauch von 100 Liter Wasser pro Tag und Einwohner im Gegensatz zu größeren Städten gering. Stieg bis Ende der 80-iger Jahre der Trinkwasserverbrauch stetig an, so sei der Verbrauch seit dieser Zeit leicht rückläufig und in den letzten Jahren auf niedrigem Niveau konstant geblieben. Durch den allgemeinen Bevölkerungsrückgang werde dieser Trend auch weiter anhalten. Zu den Kosten für das wichtigste Lebensmittel führte Turschner aus, dass pro Person und Tag das Wasser nur 16 Cent koste.
Pressebericht zur Jahreshauptversammlung
vom Samstag, dem 14. Februar 2009
Der Vorsitzende des NABU Donsbach, Kurt Dietermann, erläuterte in der Jahreshauptversammlung, dass der Klimawandel nicht in Deutschland und damit auch nicht in Donsbach halt mache. Vielmehr würden sich Flora und Fauna, und dies zum negativen, verändern. Die noch im Kaiserstuhl heimischen Wiedehopfe und Bienenfresser würden schon sehr bald ganz Deutschland besiedeln. Die Durchschnittstemperaturen hätten sich und würden sich noch weiter erhöhen. Und dies noch schneller wie befürchtet. Kein vernünftiger Wissenschaftler würde mehr bestreiten, dass wir voll in der Klimakatastrophe wären. Auch wenn man bei der derzeitigen kalten Witterung anderen Meinung sein könnte: Dieser Winter würde eine Ausnahme bleiben. Überall auf der Erde gebe es Probleme. Sei es in China die große Dürre, in Spanien schon seit Jahren eine große Wasserknappheit oder die Überschwemmungen und das Schmelzen des Polareiss. Weiter würde in den Regenwäldern weiterhin Unmengen von Holz gerodet. Auch in Donsbach sei teilweise die Vegetation auf den Kopf gestellt. Im November konnte man schon blühende Trollblumen sehen, die ihre Blütezeit erst im Frühjahr hätten. In Donsbach sei der NABU darum bemüht, dass der Natur ein würdiger Platz erhalten bleibe. So habe man im letzten Jahr die Wacholder von den Schwarzdornen befreit. Dies vor allem auf der Hasel, der Hard und dem Selmbach. Kurt Dietermann bat nochmals die Verantwortlichen der Stadt Dillenburg darum, gerade im Gebiet des Selmbachs die Fichten zu fällen, damit den Wacholdern weiterhin das wichtige Sonnenlicht erhalten bleibe. Unter der Rubrik „Adebar“ hatte die Gesellschaft für Ornithologie Bestandaufnahmen von Vogelarten und besonders gefährdeten Vogelarten gemacht. Für die Gemarkung Donsbach, Langenbaubach bis hin zu Allendorf waren der Vorsitzende und Rudi Steiner zuständig. Fazit davon war, dass fast alle Wiesenbrüter stark zurück gegangen bzw. gar nicht mehr vorhanden waren und sind. Dies betrifft unter anderem den Baumpieper, den Wiesenpieper, das Braunkehlchen und den Steinschmätzer. Weiter sind die Feldlerche, der Hänfling und der Girlitz nicht mehr in Donsbach zu finden. Wegen des Vorkommens des Haselhuhn wurde unteren anderem der Hohe Westerwald und damit Teile von Donsbach zum Vogelschutzgebiet erklärt. 85 Vogelarten brüten laut der Bestandsaufnahme noch in Donsbach und Umgebung. Darunter der Mäusebussard, der Rote Milan, der Schwarzspecht, der Turmfalke und der Sperber. Gesehen wurde auch der Baumfalke. Positiv zu bemerken ist das Vorkommen der Heidelerche und des Neuntöters. Zum Vogel des Jahres, dem Eisvogel, sei gesagt, das sich dessen Bestand durch den harten Winter verringert hat. Dies dadurch, dass er unter den vereisten Seen und Flüssen keine Nahrung fischen konnte. Für das Jahr 2009 sind wiederum Veranstaltungen geplant. Im Jahr 2010 feiert dann der NABU Donsbach sein 25-jähriges Bestehen. Bei der anstehenden Wahl des Vorstandes wurde der bisherige auch bestätigt: Vorsitzender bleibt Kurt Dietermann. Sein Stellvertreter ist weiterhin Günter Krautwald. Gundolf Weiß regelt wie immer die Finanzen und Frank Markus Dietermann ist für die Schriftlichkeiten verantwortlich. Beisitzer sind wie bisher Renate Pausch-Herr, Rudi Steiner und Wilfried Kolb. Die Verantwortung für die Jugendarbeit trägt Daniel Dietermann.
Winterwanderung 2009
trotz schlechtem Wetter gut besucht
Am Samstag, dem 17. Januar 2009 fand wieder unsere jährlichen Winterwanderung statt. Los ging es um 15 Uhr von der Naturstation "Talblick". Nach der Wanderung erwartete die zahlreichen Gäste, die trotz des nicht allzu guten Wetters mitgewandert waren, ein großes Lagerfeuer. Bei gemütlichem Beisammensein am Feuer und in der Hütte bei diversen Getränken und Essen vom Grill ließen wir den Tag langsam ausklingen.
Der Eisvogel ist Vogel des Jahres 2009
pummeliger Edelstein und geschickter Jäger
Der Vogel, der wegen seiner Schönheit und Farbenpracht gern als „fliegender Edelstein“ bezeichnet wird, steht für lebendige Flüsse und Auen. Woher der Name des spatzengroßen Eisvogels stammt, ist strittig. Manche leiten ihn vom althochdeutschen „eisan“ für „schillern“ oder „glänzen“ ab. Die Bezeichnung „Schillervogel“ passt zum flirrenden Farbenspiel. Doch nicht nur das zeichnet den Eisvogel aus.
Kleine Füchse, Feuerfalter und Schachbrett
Schmetterlingswanderung vom 6. Juli 2008
Der NABU Donsbach hatte zu einer Schmetterlingswanderung eingeladen. Treffpunkt war bei der Naturstation Talblick. Schon dort konnten die ersten Schmetterlinge gesichtete werden. Interessant war, dass sich die Falter bei bedektem Himmel und Wind an den Grashalmen festhielten. Sobald die Sonne zum Vorschein kam, flogen die Schmetterlinge in Ihrer ganzen Pracht über die Wiesen. Die Wanderung führte über die Eisenkaute zum Naturschutzgebiet Alteberg-Sauernberg-Winkelköpfchen. Gerade in diesem Bereich gibt es eine Unzahl von den schönen Fliegern. So waren unter anderem der kleine Fuchs, das Schachbrett, der Perlmutterfalter, der Kaisermantel, das Ochsenauge, der kleine Mohrenfalter, der kleine Feuerfalter und der Heufalter zu sehen. Mit einem Kescher wurden die Schmetterlinge gefangen und bestimmt. Vom Schwalbenschwanz, einer unsere größten heimischen Schmetterlinge, konnte sogar ein Paar von Sina Dietermann und Maximlian Geil eingefangen werden.
Naturkundliche Wanderung 2008
dem Kuckuck auf der Spur - Vogel des Jahres 2008
Der NABU Donsbach hatte am Sonntag zu seiner Naturkundlichen Wanderung eingeladen. Die Exkursion stand unter dem Motto des Vogels des Jahres, dem Kuckuck. Der Kuckuck legt im Frühjahr 10 bis 25 Eier in die Nester andere Singvögel. Das Kuckucksjunge hebelt dann die Jungen der Wirtseltern aus dem Nest. Die Wirtseltern füttern den Jungkuckuck 20 bis 24 Tage und wird dann weitere drei Wochen lang von seinen Stiefeltern betreut. Die interessierten Naturkundler hörten den Kuckuck zwar, aber zu Gesicht bekam man den fast immer im Verborgenen rufenden Kuckuck leider nicht. Dies wurde jedoch dadurch wett gemacht, da man viele der bekannten und für den Laien auch manchmal unbekannten Singvögel zu hören und zu sehen bekam. Das Rotkehlchen, der Buchfink, die Goldammer, der Zilpzalp, der Fitis, der Trauerschnäpper, vier Arten der Grasmücken und nicht zuletzt der für seine Größe sehr laut singende Zaunkönig konnten unter anderem vernommen werden. Nicht zu vergessen der sich in der Donsbacher Gemarkung wohl fühlende Neuntöter. Der in der Roten Liste als gefährdet eingestufte Singvogel spießt seine Vorräte an Nahrung auf Dornen, Drahtspitzen und Astgabeln auf. Da es leider in Donsbach und auch anders wo im ehemaligen Dillkreis kaum mehr Kartoffelacker gibt, ist die Zahl der Lerchen rapide zurück gegangen. Konnte man besonders die Feldlerche in früheren Jahren über den Äckern schwirren und singen hören, so ist dies heute fast nicht mehr zu erleben.
Klimawandel macht auch vor unserer Heimat nicht halt
Bericht über die Jahreshauptversammlung
Der weltweite Klimawandel macht auch vor Donsbach nicht halt, wie der Vorsitzende der Ortsgruppe des Naturschutzbundes, Kurt Dietermann, in der Jahreshauptversammlung erläuterte. Flora und Fauna würden sich verändern, und zwar nicht zum Positiven. Betroffen seien viele Blumen und Vogelarten. Bedingt durch das Ansteigen der Temperatur würden fremde Insekten bei uns heimisch werden, die gleichfalls auch Nässe und Hitze mögen. Kein vernünftiger Wissenschaftler bestreite mehr, dass der vom Menschen selbst verursachte Klimawandel voll im Gange sei. Auch die Politiker, bis in die Kommunalpolitik hinein, wüssten dies sehr wohl. Aber immer noch würden die wirtschaftlichen Interessen über alles gestellt. Dietermann erwähnte in diesem Zusammenhang die Parteinahme der Bundesregierung für die Autoindustrie in Brüssel. Auch kritisierte er, dass in Dillenburg die Mehrheit der Stadtverordneten an der Ausweisung des Gewerbegebietes unterhalb von Frohnhausen festhält, obwohl der immer wieder ins Spiel gebrachte Autohändler dort längst kein Interesse mehr an einem Neubau hat. Die Donsbacher Naturschutzgebiete, so Dietermann, würden gut gepflegt und sauber gehalten. Die Vorstandsmitglieder hätten in diesem Winter schon viele Einsätze durchgeführt. Am Sauernber und Winkelköpfen seien die Wacholder vom Schwarzdorn befreit worden. Dabei sei gut mit dem Herborner Forstamt zusammen gearbeitet worden. Auch in der Grube Constanze habe man die Felsen frei geschnitten. Leider habe sich bezüglich des Naturdenkmals beim Selmbach in Richtung Langenaubach immer noch nichts getan. Wenn die Fichten dort nicht bald geschlagen würden, könnten die Wacholder nicht mehr gerettet werden. In 2007 gab es einen Vortrag mit dem Herborner Forstamtsleiter über die Waldbewirtschaftung. Im Mai fand die Vogelstimmenwanderung, im Juli die Bestandsaufnahme von Flora und Fauna am Naturzentrum unter Leitung von Dr. Völlinger und Willi Hecker statt. Die Busfahrt führte zur Sababurg und im Oktober war der Apfelmarkt, der bedingt durch die gute Musik wieder großen Anklang fand. Auch in diesem Jahr wird es im Mai die Vogelstimmenwanderung, im August eine Busfahrt und im Oktober den Apfelmarkt geben.
Einladung zur Schmetterlingswanderung 2008
am Sonntag, dem 6.Juli 2008 ab 14:30 Uhr
Unsere diesjähriger Schmetterlingswanderung beginnt um 14.30 mit Kaffee und Kuchen bei der Naturstation Talblick. Ab 15.30 Uhr wandern wir los. Auch alle die nicht mitwandern wollen oder können sind herzlich eingeladen. zur Einladung |

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Naturkundliche Wanderung 2008
dem Kuckuck auf der Spur - Vogel des Jahres 2008
Der NABU Donsbach hatte am Sonntag zu seiner Naturkundlichen Wanderung eingeladen. Die Exkursion stand unter dem Motto des Vogels des Jahres, dem Kuckuck. Der Kuckuck legt im Frühjahr 10 bis 25 Eier in die Nester andere Singvögel. Das Kuckucksjunge hebelt dann die Jungen der Wirtseltern aus dem Nest. Die Wirtseltern füttern den Jungkuckuck 20 bis 24 Tage und wird dann weitere drei Wochen lang von seinen Stiefeltern betreut. Die interessierten Naturkundler hörten den Kuckuck zwar, aber zu Gesicht bekam man den fast immer im Verborgenen rufenden Kuckuck leider nicht. Dies wurde jedoch dadurch wett gemacht, da man viele der bekannten und für den Laien auch manchmal unbekannten Singvögel zu hören und zu sehen bekam. Das Rotkehlchen, der Buchfink, die Goldammer, der Zilpzalp, der Fitis, der Trauerschnäpper, vier Arten der Grasmücken und nicht zuletzt der für seine Größe sehr laut singende Zaunkönig konnten unter anderem vernommen werden. Nicht zu vergessen der sich in der Donsbacher Gemarkung wohl fühlende Neuntöter. Der in der Roten Liste als gefährdet eingestufte Singvogel spießt seine Vorräte an Nahrung auf Dornen, Drahtspitzen und Astgabeln auf. Da es leider in Donsbach und auch anders wo im ehemaligen Dillkreis kaum mehr Kartoffelacker gibt, ist die Zahl der Lerchen rapide zurück gegangen. Konnte man besonders die Feldlerche in früheren Jahren über den Äckern schwirren und singen hören, so ist dies heute fast nicht mehr zu erleben. Bilder |
Klimawandel macht auch vor unserer Heimat nicht halt
Bericht über die Jahreshauptversammlung
Der weltweite Klimawandel macht auch vor Donsbach nicht halt, wie der Vorsitzende der Ortsgruppe des Naturschutzbundes, Kurt Dietermann, in der Jahreshauptversammlung erläuterte. Flora und Fauna würden sich verändern, und zwar nicht zum Positiven. Betroffen seien viele Blumen und Vogelarten. Bedingt durch das Ansteigen der Temperatur würden fremde Insekten bei uns heimisch werden, die gleichfalls auch Nässe und Hitze mögen. Kein vernünftiger Wissenschaftler bestreite mehr, dass der vom Menschen selbst verursachte Klimawandel voll im Gange sei. Auch die Politiker, bis in die Kommunalpolitik hinein, wüssten dies sehr wohl. Aber immer noch würden die wirtschaftlichen Interessen über alles gestellt. Dietermann erwähnte in diesem Zusammenhang die Parteinahme der Bundesregierung für die Autoindustrie in Brüssel. Auch kritisierte er, dass in Dillenburg die Mehrheit der Stadtverordneten an der Ausweisung des Gewerbegebietes unterhalb von Frohnhausen festhält, obwohl der immer wieder ins Spiel gebrachte Autohändler dort längst kein Interesse mehr an einem Neubau hat. Die Donsbacher Naturschutzgebiete, so Dietermann, würden gut gepflegt und sauber gehalten. Die Vorstandsmitglieder hätten in diesem Winter schon viele Einsätze durchgeführt. Am Sauernber und Winkelköpfen seien die Wacholder vom Schwarzdorn befreit worden. Dabei sei gut mit dem Herborner Forstamt zusammen gearbeitet worden. Auch in der Grube Constanze habe man die Felsen frei geschnitten. Leider habe sich bezüglich des Naturdenkmals beim Selmbach in Richtung Langenaubach immer noch nichts getan. Wenn die Fichten dort nicht bald geschlagen würden, könnten die Wacholder nicht mehr gerettet werden. In 2007 gab es einen Vortrag mit dem Herborner Forstamtsleiter über die Waldbewirtschaftung. Im Mai fand die Vogelstimmenwanderung, im Juli die Bestandsaufnahme von Flora und Fauna am Naturzentrum unter Leitung von Dr. Völlinger und Willi Hecker statt. Die Busfahrt führte zur Sababurg und im Oktober war der Apfelmarkt, der bedingt durch die gute Musik wieder großen Anklang fand. Auch in diesem Jahr wird es im Mai die Vogelstimmenwanderung, im August eine Busfahrt und im Oktober den Apfelmarkt geben. |
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Winterwanderung 2008
großes Lagerfeuer - heiße Fleischwurst
Am Samstag, dem 19. Januar 2008 fand unsere erste Veranstaltung im neuen Jahr statt. Bei unserer leichten Winterwanderung ging es zur Wachholderheide "Winkelköpfchen" und zu den Huteeichen "Sauernberg". Start war um 14 Uhr bei der Naturschutzhütte "Talblick". Gegen 16 Uhr gab es dann ein großes Lagerfeuer mit heißer Fleischwurst, Brötchen und verschiedenen Getränken am Zielort. Bilder |
Erste "Fledermausfreundliche Häuser" Dillenburgs ausgezeichnet
NABU überreicht Plaketten und Urkunden
Kai-Uwe Benner und Werner Bretthauer aus Dillenburg-Frohnhausen geben kleinen Zwergfledermäusen ein Dach über dem Kopf. Diese Fledermausart ist mit einem Gewicht von gerade mal 8 Gramm und einer Flügelspannweite von 20 Zentimetern der kleinste Vertreter der "Kobolde der Nacht", wie Sie Kurt Dietermann gerne bezeichnet. Mit großer Freude verlieh der Vorsitzende des NABU Donsbach nach seinem Kurzvortrag über die einzigen fliegenden Säugetiere anschließend die Urkunden und Plaketten. (Foto: Katrin Weber) zum Presseartikel
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Der Kuckuck ist Vogel des Jahres 2008
Wirtsvogelschwund und Klimaerwärmung bedrohen den populären Zugvogel
Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Kuckuck zum „Vogel des Jahres 2008” gekürt. Der Kuckuck (Cuculus canorus), der seinen Namen nach seinem eingängigen Ruf erhalten hat, ist vielerorts verschwunden, weil sein Lebensraum verloren geht – in Deutschland genauso wie im afrikanischen Winterquartier. In Deutschland geht der Kuckucksbestand schon seit Mitte der 60er Jahre zurück. Nach Angaben aus mehreren Bundesländern hat die Zahl der Kuckucke allein in den letzten zehn Jahren gebietsweise um 20 bis 30 Prozent abgenommen, am stärksten in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, im Saarland und in Baden-Württemberg. Im Nordosten Deutschlands, wie etwa im Spreewald, und in den bayerischen Voralpen ist er noch am häufigsten anzutreffen. „Der Kuckuck steht für artenreiche und vielfältige Lebensräume. Wo sich Landschaft durch die Anlage großflächiger Monokulturen, für den Bau von Freizeitanlagen oder den Straßenbau verändert oder verschwindet, fehlt dieser Lebensraum für die Vögel“, sagte NABU-Vizepräsident Helmut Opitz bei der Auftaktpressekonferenz zum Vogel des Jahres 2008 in Berlin. Zusätzlich wirke sich der Einsatz von Pestiziden negativ auf den Bestand aus, wodurch dem Kuckuck als Insektenfresser zunehmend die Nahrung fehlen.
Mehr zum Vogel des Jahres 2008 |
Ein Apfelmarkt der Superlative
Live Musik, Besenbinder und herrliches Wetter
Der NABU Donsbach hatte am Sonntag zum alljährlichen Apfelmarkt eingeladen. Bei wunderschönem Herbstwetter übertraf der Zustrom nicht nur von Donsbacher Bürgern die Erwartungen der Veranstalter. Schon ab 11 Uhr spielten die Steirer Musikanten bei der Naturstation Talblick auf und unterhielten die Besucher mit Ihrer volkstümlichen Musik professionell. Die Anwesenden quittierten die Musik mit anhaltendem Beifall. Eine weitere Originalität war ein Besenbinder aus den Haubergen. Viele Stunden band das Offdillner Urgestein Birkenzweige zu Besen zusammen und konnte der Nachfrage kaum nachkommen. Die Kinder tummelten sich auf der Wiese und dem Spielplatz und konnten sich an frischen Schokoäpfeln erfreuen. Bei alle dem kam natürlich das Apfelpressen nicht zu Kurz. Wie in jedem Jahr wurden mehrere prall gefüllte Säcke mit Äpfeln geleert und zu leckerem Apfelsaft gepresst. Hier zeigte sich, dass frische und biologisch unbelastete Nahrungsmittel immer noch am besten schmecken. Bilder... |
Fledermausabend 2007
Groß und Klein begeistert von der Batnight
Am Samstag, dem 25. August 2007 fand zum zweiten mal unser Fledermausabend zur diesjährigen Batnight statt. Los ging es ab 19.30 Uhr bei der NABU Naturstation Talblick. Hier wurde uns als erstes wie vor zwei Jahren von Fledermausexpertin Ulla Schäfer aus Herborn spannendes über die einzigen fliegenden Säugetiere erzählt. Natürlich hatte Sie auch wieder ein lebendes Exemplar dabei. Anschließend machten wir uns auf den Weg, einige Fledermäuse bei ihren allnächtlichen Beutezügen nach Insekten aufzuspüren. Mit Taschenlampe und Ultraschalldetektor haben wir die Tiere dann sicht- und hörbar gemacht. Bilder... |
Pflanzen und Insekten rund
um die Naturstation
Willi Hecker und Dr. Michael Völlinger
beim NABU Donsbach
Der NABU Donsbach hatte zwei hochkarätige Fachleute bei der Naturstation zu Gast. Der Pflanzenkundler Willi Hecker und der für Insekten zuständige Dr. Michael Völlinger führten eine Bestandsaufnahme rund um die Naturstation durch. In zwei Gruppen wurden den Besuchern das rege Leben und Zusammenleben von Flora und Fauna verdeutlicht. Dr. Völlinger erläuterte, dass von einer einzigen Pflanze zirka zehn Tierarten abhängen würden. Das Wetter spielte den Naturfreunden gut mit, so dass an die 50 Insektenarten gezählt werden konnten. Neben Hornissen, Bienen und Hummeln konnten allerlei Arten von Spinnen und Käfern besichtigt werden. Auch die Schmetterlinge und Falter flogen durch die Wiese. Nicht zu vergessen die Grashüpfer und die Heupferde, welche sich durch ihre Stimmen aufmerksam machten. Weiter konnten allerlei Schnecken und Würmer gezählt werden. Willi Hecker erzählte fast zu jeder Pflanze und zu jedem Strauch eine Anekdote. Unter anderem konnte die Wilde Möhre, die Vorfahrin unserer heutigen Möhre, gekostet werden. Alleine 50 Pflanzenarten konnten von Hecker bestimmt werden. Daneben gab es noch je zehn Baum- und Straucharten. Alleine sich die vielen Namen zu behalten und die Pflanzen in ihrem Lebensablauf zu erkennen, ist für einen Laien fast unvorstellbar. Wer hat schon etwas von der Dornigen Hauhechel oder von der Trittmadam gehört? Die Donsbacher Naturschützer hoffen jedoch, dass bei der nächsten Bestimmung die Artenvielfalt nicht abgenommen und der Mensch in Sachen Natur und Klimaveränderung dazu gelernt hat. Bilder... |
Botanische Wanderung mit anschließender Greifvogelschau
viele interessierte Gäste bei wunderschönem Wetter
Der NABU Donsbach hatte am Sonntag wieder zu seinem alljährlichen Familienfest eingeladen. Am Morgen führte eine Botanische Wanderung am Naturschutzgebiet Alteberg-Sauernberg vorbei zur Naturschutzhütte. Willi Hecker erläuterte aus seinem großen Fundus heraus die Blumen und Kräuter an den Wegrändern. Es sei unter den vielen Blumenarten nur die Akelei erwähnt, welche am blühen war. Gerade dieses Naturschutzgebiet beherbergt viele Pflanzenarten. Nach dem deftigen Mittagessen konnten die Naturfreunde Greifvögel ganz aus der Nähe besichtigen. Neben einem Habicht, einem Rotschwanzbussard und einem Wüstenbussard konnte ein Uhu besichtigt werden. Der Falkner erläuterte dazu die einzelnen Greife. Bilder... |

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Waldbewirtschaftung und Funktion des Waldes
Herborner Forstamtsleiter referierte bei vollem Haus
Am Montag, dem 26. März 2007 begann um 20 Uhr der Vortrag von Forstamtsleiter Herr Rode. Die Gäste dieser Veranstaltung füllten die ganze Naturschutzhütte. Nach dem Vortrag hatte Herr Rode in der anschließenden angeregten Frage- und Diskussionsrundeviele Fragen rund um die Waldbewirtschaftung zu beantworten. Pressebericht... |

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Jahreshauptversammlung 2007
Klimawandel - Orkan Kyrill - Vorstandswahlen
Am Samstag, dem 3. Februar 2007 fand um 20 Uhr die Jahreshauptversammlung 2007 unserer NABU Gruppe statt. Thema des Abends war u. a. der Klimawandel. Hier stellte der Vorsitzende Kurt Dietermann fest, dass es jeden Tag Berichte über den Klimawandel in den Medien geben würde. Auch der Orkan Kyrill sei durch den Klimawandel hervorgerufen worden. Hier erhob Kurt Dietermann auch Vorwürfe gegen den Forst. Zu viel Holz wurde gefällt und eine Rückeschneise nach der anderen sei in den Wäldern zu finden. Gerade dort in den Lichtungen haben sich die Böen gefangen und somit das Unheil angerichtet. Der Vorsitzende berichtete auch über die vielen Arbeitseinsätze. Im Moment wird eine neuer 300 Meter langer Amphibienschutzzaun auf der Kreisstraße Richtung Uckersdorf befestigt. Anschließend wurde der Vorstand neu gewählt, Hier blieb aber alles beim Alten. |

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Vogel des Jahres 2007 ist der Turmfalke
eleganter Jäger in Feld und Flur
NABU und Landesbund für Vogelschutz (LBV), NABU-Partner in Bayern, haben den Turmfalken zum „Vogel des Jahres 2007” gekürt. 1971 wurde schon einmal ein Falke zum Vogel des Jahres gewählt: der Wanderfalke war damals vom Aussterben bedroht und wurde zum ersten Jahresvogel überhaupt ernannt. Der Turmfalke ist ein kleiner Verwandter des Wanderfalken. Er ist viel häufiger als die anderen Falkenarten und präsenter. Man kann ihn an Kirchtürmen, an höheren Gebäuden, Brücken und Masten, aber auch in der freien Natur beobachten. Wenn er rüttelnd über einer Wiese steht, weiß auch der Laie: Das ist der Turmfalke, der Rüttelfalk. mehr Informationen...
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Winterwanderung
zum Altenberg-Sauernberg und Winkelköpfchen
Der NABU Donsbach lud am Samstag, dem 13. Januar 2007 zur alljährlichen Winterwanderung ein. Treffpunk war um 15.30 Uhr bei der NABU Naturstation. Bei der Wanderung zu der zum Verkauf stehenden Viehweide (ca. 50 Fußballfelder groß) wurde ganz deutlich, dass sich die Donsbacher Bürger gegen den Verkauf aussprechen. Viele Interessierte konnten den gesamten Bereich in Augenschein nehmen und waren verärgert über das Vorhaben der Stadt Dillenburg, die historische Viehweide an Privat zu verkaufen, um die Finanzierung der Donsbacher Tierparkerweiterung zu sichern. Keiner der Anwesenden stimmte den Absichten zu. Der Widerstand gegen die Maßnahme wird fortgesetzt. Bilder... |

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Tagesfahrt in die Eifel
bei schönem Wetter am Laacher See und auf der hohen Acht
Am Samstag, dem 20. August, stand wieder eine Tagesfahrt des NABU Donsbach an. Diesmal sollte es in die Eifel nach Maria Laach und dann über Adenau nach Altenahr gehen. Um 8 Uhr startete der voll besetzte Bus von Donsbach aus um nach kapp zweistündiger Fahrt bei der Klosterkirche am Laacher See anzukommen. Dort wurde in der Klostergaststätte gefrühstückt. Anschließend ging es ins nahe gelegene Naturkundemuseum. Dort konnten unter anderem lebende Echsen und Schlangen wie die Anakonda bestaunt werden. Danach konnten einige der Naturfreunde eine Trettbootfahrt auf dem Laacher See bei herrlichem Sonnenschein nicht wiederstehen. Anschließend wurde in Altenahr Kaffee getrunken und eine wenig die Stadt besichtigt. Zum guten Schluss wurde im Westerwald noch lecker zu Abend gegessen. |

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"Unsere heimischen Insekten kennen lernen" bei wunderschönem Wetter
Spaziergang mit dem NABU Donsbach
Der NABU Donsbach lud am Sonntag, dem 15. Juli 2006 zu der Wanderung ein. Treffpunk war bei der NABU Naturstation Talblick um 16 Uhr. Bereits ab 14.30 Uhr fanden sich die Gäste zu Kaffee und Kuchen ein. Anschließend ging es mit Herrn Dr. Völlinger zu dem zwei stündigen Spaziergang. Hier wurden eifrig alle möglichen Insekten mit Insekten- und Schmetterlingskäschern eingefangen und von Herrn Völlinger bestimmt. Wieder ein schönes Erlebnis für die Gäste unserer NABU Naturstation. |

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NABU-Projekt Langenaubach
NABU Donsbach betreut das Gebiet
Für einen eher symbolischen Kaufpreis erwarb der NABU 1987 ein ehemaliges Bergwerkgelände in der Nähe der mittelhessischen Kleinstadt Haiger. Auf knapp 10 ha Fläche befinden sich Halden, Brachen in unterschiedlichster Sukzessionsstufe, alte Buchenwaldparzellen und, als Herzstück, ein großer Steinbruch mit Zugängen zu den ehemaligen Bergwerksstollen. So vielfältig die Lebensraumtypen, so vielfältig das Leben. Neben seltenen Orchideen-Arten wie dem Weißen Waldvögelein oder der Breitblättrigen Stendelwurz, neben Zauneidechse, Ringelnatter, Neuntöter und Turmfalke sind es die sechs, als Überwinterer in den Stollen nachgewiesenen Fledermausarten, die dem Naturliebhaber das Herz höher schlagen lassen. Zu nennen sind Große und Kleine Bartfledermaus, Großes Mausohr, Wasserfledermaus, Fransenfledermaus und Bechsteinfledermaus.
Doch leider sind es nicht nur Naturliebhaber, die den Weg zum Projektgelände finden. Immer wieder musste beobachtet werden, dass wilde Müllablagerungen im Gebiet stattfanden. Deswegen ist es eine der Hauptaufgaben in der Projektbetreuung diese illegale „Entsorgungspraxis“ zu unterbinden. Darüber hinaus werden einige Pflegemaßnahmen an den Steilwänden des Steinbruchs vorgenommen, bieten sie doch nahezu ideale Voraussetzungen für eine Ansiedelung von Wanderfalke oder Uhu.
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