Naturkundlichen Wanderung 2012

Experte Walter Veit aus Solms brachte uns Flora und Fauna näher

Wir hatten am Wochenende wieder zu unserer Naturkundlichen Wanderung eingeladen. Die Exkursion begann am Samstag um 17 Uhr. Als Experte für Flora und Fauna konnte der Vorsitzende des NABU Kreisverbandes Lahn-Dill Walter Veit gewonnen werden.

Naturkundliche Wanderung 2012Bei wunderschönem Wetter führte der Weg von der Naturstation „Talblick“ amNaturschutzgebiete Alteberg-Sauernberg-Winkelköpfchen vorbei. Veit konnte den vierzig interessierten Naturliebhabern viel  Wissenswertes über Vögel und Pflanzen berichten. Und dies in einer auch für den Laien verständlichen Ausführung. Veit erläuterte, dass dieses Donsbacher Naturschutzgebiet in Hessen eines der wichtigsten sei. Einige Schmetterlingsarten, wie der Bienenfalter, stünden auf der Vorwarnliste der Roten Liste von sehr gefährdeten Pflanzen und Tieren. Dieser seltene Schmetterling komme noch in Donsbach vor. Daneben konnten der Schwalbenschwanz und der Aurorafalter beobachtet werden. Veit erläuterte unter anderem die Stumpfe Ampfer, die so sauer sei, dass selbst Pferde von dieser Pflanze Abstand nehmen würden. Durch das reiben eines Blattes des Spitzwegerichs wäre im Nu das Jucken, von einem Stich herrührend,  verbannt.

Zu sehen waren weiter der Pyrinäenstorchschnabel, das Wiesenschaumkraut, Stern- und Vogelmiere, der Wiesenkerbel, die Herbstzeitlose sowie das Knabenkraut, die Akelei und die Trollblume. Letztere Blume sei, so Veit, eine Klimaverliererin. Da die Trollblume eine Kaltblüterin sei, werde sie kurz oder lang bei der anhaltenden Erderwärmung auch in unseren Breitengraden in Zukunft leider nicht mehr zu finden sein.

Neben den Blumen waren viele Vögel zu hören und zu sehen. Die Mönchsgrasmücke mit ihrer schwarzen Kappe sang laut ihr Lied. Veit führte aus, dass dieser Singvogel zum einem ein Zugvogel aus England sei und zum anderen zum Überwintern nach Afrika ziehe. Der Vogel des Jahres 2011, der Gartenrotschwanz, konnte dreimal gehört werden und der kräftige Kernbeißer flog über die Naturfreunde hinweg. Die Goldammer pfiff ihr Lied ohne sich von den Spaziergängern stören zu lassen. Im Gegensatz zur Goldammer konnte man nur den Gesang des Waldlaubsängers hören, da dieser sich nicht gerne sehen lässt.  Mistel- und Singdrossel hörte man aus der Ferne. Auch der Rote Milan, einer unserer schönsten Greifvögel, war in den Lüften zu sehen. Zu guter Letzt konnte noch ein Maikäfer gesichtet werden

Nach zwei schönen Stunden gab es dann bei der Naturschutzhütte Grillwürstchen und Getränke.

Jahreshauptversammlung 2012

Ziel ist die Ausweisung des Freudensteins zum Naturwald

Wir beschäftigten uns unter anderem mit dem Waldgebiet Freudenstein. Dieses wichtige Waldstück mit seiner zirka 20 Hektar großen Fläche ist von immenser Bedeutung. Im Freudenstein sind Flora und Fauna noch reichlich vorhanden. Besonders bedarf es dem Schutz des Roten Milans. Von dieser schönen Vogelart gibt es weltweit 60 Prozent alleine in Deutschland. Daher geht der Schutz dieser Vogelart dem Wirtschaftswald vor. Mehr unter Presse

Unsere Winterwanderung leider ohne Sonne

Dafür wurde der seltene Raubwürger gesichtet

Winterwanderung 2012Wir hatten auch in diesem Jahr zu unserer traditionellen Winterwanderung eingeladen. Leider ließ die Sonne die mitwandernden Naturfreunde im Regen stehen - und natürlich Winterwanderung 2012 - gesichteter Raubwürgerauch laufen. Unsere Wanderung führte am Naturschutzgebiet "Alteberg-Sauernberg-Winkelköpfchen" vorbei. Schon seit längerer Zeit wird in diesem Bereich ein Raubwürger gesichtet. Der weiß-grau schimmernde Vogel konnte auch an diesem Tag von unseren Gästen auf einem entfernten Baum gesehen werden. Zurück bei unserer Naturstation "Talblick" gab es ein wärmendes Lagerfeuer sowie leckere Aubacher Viertel und heißen Apfelwein für die Teilnehmer.

Geselliger Rabenvogel mit Köpfchen

Die Dohle ist Vogel des Jahres 2012

Die Dohle lebt in Dörfern und Städten ganz nah in unserer Nachbarschaft. Besonders gern nistet sie in Schornsteinen und Kirchtürmen. Weil jedoch immer mehr Brutnischen verschlossen werden, gerät die intelligente Vogelart in Wohnungsnot. Der NABU und sein bayerischer Partner, der Landesbund für Vogelschutz (LBV), möchten die Dohle schützen und haben sie daher zum Vogel des Jahres 2012 gewählt. Mehr

Riesenapfel beeindruckte unsere Festgäste

Apfelfest am Sonntag bei unserer NABU Naturstation "Talblick"

KleinstadtEinen wahrhaft riesigen Apfel hatten wir beim diesjährigen Apfelfest am Sonntag gezeigt. Am Nachmittag staunten viele Besucher über den überdimensionierten Apfel. Die Frucht hat einen Durchmesser von 13 cm und stammt von einem Baum unseres Vorsitzenden Kurt Dietermann.

Beim Apfelfest wurde der ungewöhnlich große Apfel natürlich nicht von unseren fleißigen Apfelpressern Gundolf Weiß und Rudi Steiner verwertet. Der frische Saft schmeckte unseren Besuchern, sodass die beiden ordentlich zu tun hatten.

Darüber hinaus gab es selbstgemachten heißen Apfelwein, Kaffee und Kuchen sowie für Freunde deftigen Essens Partyschinken mit Bratkartoffeln und Krautsalat.

Mit unserem Apfelfest, welche wir seit Ender der 1990er Jahre veranstalten, wollen wir zeigen, wie uns der Apfel am Herzen liegt , aber vor allem wollen wir auf die Streuobstwiesen uns Ihre Bedeutung aufmerksam machen. Diese sind extrem wichtig für die Natur.
Presseartikel

Waldnutzung und Zertifizierung nach FSC
des Stadtwaldes Dillenburg

Ist Dillenburg bereit seinen Wald naturnah mit Rücksicht auf die Vielfalt des Lebens im Wald und die Beschäftigung der dort tätigen Menschen ganzjährig zu sichern?

Wenn dem so ist, muss eine Zertifizierung nach FSC (Forest Stewardship Council, gegründet zur Sicherung der nachhaltigen Waldnutzung; beinhaltet die Wahrung und auch Verbesserung der ökonomischen, ökologischen und sozialen Funktionen der Forstbetriebe) beschlossen werden.
Alle Umwelt- und Naturschutzverbände und unter anderem die Gewerkschaften sind dafür. Viele Städte und Gemeinden verfahren bereits nach diesem Zertifikat.
In der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Stadt Dillenburg am 22. September 2011 stand ein Eigenbetrieb Forst der Stadt Dillenburg mit der Zertifizierung nach FSC oder die Weiterbewirtschaftung nach altem Schema durch den Hessenforst zur Diskussion. Der Vortrag von Herrn Riggen für einen Eigenbetrieb mit Zertifizierung nach dem FSC wird von den Umweltverbänden im Grundsatz begrüßt. Die Aussagen von Herrn Rode vom Forstamt Herborn waren eher enttäuschend.
Als NABU könnten wir uns einen Verbleib der Waldnutzung bei Forst unter der Prämisse FSC vorstellen. Schon in 2002 ist im Parlament der Stadt Dillenburg über eine FSC-Zertifizierung diskutiert und diese dann leider abgelehnt worden. Ob Dillenburg jetzt einen Schritt in die richtige Richtung tut?

Tag des offenen Gartens bei unserer Naturstation

Schmetterlinge ließen sich nicht blicken - leckere Waffeln von "Omas Herd"

KleinstadtWir hatten zu einem Tag des offenen Gartens bei unserer NABU Naturstation Talblick eingeladen. Trotz des kühlen Wetters mitten im kalendarischen Sommer waren 30 interessierte Naturfreunde gekommen.

Bei leckeren Waffeln und heißem Kaffee konnte so dem schlechten Wetter noch etwas abgerungen werden. Die geplante Schmetterlingsexkursion wurde so zu einer kleinen Wanderung zum Naturschutzgebiet „Alteberg-Sauernberg“. Von den Faltern ließ sich keiner blicken. Unsere Gäste konnten sich jedoch den Naturgarten mit vielen blühenden Wildblumen ansehen.

Dem Gartenrotschwanz auf der Spur

Wanderung mit botanischen Erläuterungen am 22. Mai

Der NABU Donsbach hatte zu seiner Naturkundlichen Wanderung eingeladen. Viele Naturfreunde hatten sich auf den Weg zur Naturstation „Talblick“ aufgemacht. Die Naturkundliche Wanderung führte morgens unter Leitung des Donsbacher NABU-Vorsitzenden Kurt Dietermann am Naturschutzgebiet „Altenberg-Sauernberg-Winkelköpfchen“ vorbei.


Die Exkursion stand unter dem Motto des Vogels des Jahres, dem Gartenrotschwanz. Schon bei der Naturstation konnte der bunte Vogel kurz gesichtet werden. Der NABU möchte auf die Gefährdung dieses farbenprächtigen Vogels aufmerksam machen und zeigen, dass oftmals schon mit einfachen Mitteln neue Lebensräume wie Streuobstwiesen geschaffen werden können. Die Bestände des Gartenrotschwanzes sind im selben Maße zurückgegangen, wie die Streuobstgürtel um unsere Ortschaften Neubaugebieten sowie Industrie- und Gewerbegebieten weichen mussten. Neben den Waldrändern sind strukturreiche Kleingartenanlagen mit altem Baumbestand zunehmend von Bedeutung. Hier findet der Gartenrotschwanz oftmals letzte Rückzugsräume

Zum Schutz des schlanken, etwa 14 Zentimeter großen Singvogels, fordert der NABU auch ein Umdenken bei der Gestaltung von Gärten und Parks, denn der Gartenrotschwanz braucht abwechslungsreiche Landschaften. Als Insektenfresser lebt der Gartenrotschwanz nur im Sommerhalbjahr bei uns. Den Winter verbringt er in den afrikanischen Savannen südlich der Sahara.

Bei der Wanderung konnten auch die verschiedenen Grasmückenarten, Lerchen, Finken, Drosseln und Star gehört und teilweise beobachtet werden. Auch die Botanik kam nicht zur kurz: Viele Blumen und Pflanzen konnten gesichtet und bestimmt werden. Nicht zu vergessen ist die schöne Landschaft um Donsbach, in der das Dorf eingebettet is. Bilder

Antrag SPD Donsbach zum Waldgebiet Freudenstein

Wir vom NABU Donsbach unterstützen diesen ausdrücklich

Die SPD Donsbach möchte das Waldgebiet Freudenstein in Donsbach als Naturwald ausgewiesen sehen. Hier die Begründung:

"2011 ist das Jahr des Waldes, ausgerufen von den Vereinten Nationen. Ziel ist es den Wald umweltverträglicher zu nutzen und größere Waldflächen als Naturwald aus der Nutzung heraus zu nehmen. Gedacht ist an eine Fläche von mindestens 5 Prozent.

Im Landschaftplan für Dillenburg, verabschiedet von der Stadtverordnetenversammlung der Stadt Dillenburg im April 2000, steht, dass ein Mindestflächenanteil von 20 Prozent aus der Nutzung entlassen werden sollte.

Es bietet sich daher an, den Kommunalwald Freudenstein seiner natürlichen Waldentwicklung zu überlassen. Das Forstamt Herborn hat dieses Waldgebiet als grundsätzliches, reizvolles, naturreiches und strukturreiches Waldgebiet von hohem ökologischem und ästhetischem Wert bezeichnet. Die Ausweisung als Naturwald wäre auch deshalb von hohem Wert, weil sich an den Freudenstein das Naturschutzgebiet Altenberg-Sauernberg-Winkelköpfchen anschließt. Ein bedeutender Schutzbereich für Flor und Fauna würde entstehen und erweitert.

Hinzu kommt, dass die Stadt Dillenburg als Werbung für ihre schöne Umgebung und den Tourismus einen Glanzpunkt setzen kann. Über Einzelheiten der Nutzung für den Tourismus (Naturliebhaber) sollte nachgedacht werden. Der Nutzen für die Stadt Dillenburg wird auf Dauer durch die Ausweisung des Freudensteins als Naturwald mehr wert sein, als alle paar Jahre einen Holzeinschlag durchzuführen. Zudem würde die Ausweisung die Stadt Dillenburg finanziell nicht belasten."

Der Gartenrotschwanz und sein Lebensraum

Interessante Infoveranstaltung über den selten gewordenen Gartenbesucher

Kleinstadt Wir hatten zu einer Info-Veranstaltung in die Naturschutzhütte „Talblick“ eingeladen. Inhalt der Power-Point-Präsentation war der vom NABU für dieses Jahr auserkorene Vogel des Jahres, der Gartenrotschwanz.

Dieser wurde mit wunderschönen Bildern den anwesenden Naturliebhabern nähergebracht. Zu den Bildern gab es Erläuterungen des immer seltener werdenden Vogels. Leider gelingt es immer weniger, diesem farbenfrohen Vogel in der Natur zu begegnen. Lebensraumverluste und die damit verbunden drastische Bestandsrückstände machen der Art zu schaffen. In vielen Regionen zählt der Gartenrotschwanz zu den gefährdeten Vogelarten.

Als Insektenfresser lebt der Vogel nur im Sommerhalbjahr bei uns. Den Winter verbringt er in den afrikanischen Savannen südlich der Sahara. Damit zählt der Gartenrotschwanz zu den Langstreckenziehern, die auf dem Weg in ihr Winterquartier die große afrikanische Wüste überqueren müssen. Auf den bis zu 8.000 Kilometer langen Zugwegen passieren diese Vögel noch die Alpen und das Mittelmeer.

Es ist jedoch höchste Zeit, dass Schutzmaßnahmen für den Gartenrotschwanz ergriffen werden. Das gilt insbesondere für Gebiete, in denen der Vogel heute noch brütet. Sie sollten vor landschaftlichen Veränderungen verschont bleiben. Dazu zählen Streuobstwiesen mit hochstämmigen Obstbäumen, die für ein ausreichendes Angebot an Nisthöhlen sorgen und den Vögeln gleichzeitig gute Jagdmöglichkeiten auf Insekten geben.

Bericht zur Jahreshauptversammlung 2011

UNO hat 2011 zum Jahr des Waldes ausgerufen - weltweit wärmste Jahr

Der Vorsitzende des NABU Donsbach, Kurt Dietermann, führte in der Jahreshauptversammlung aus, dass trotz zweier harter Winter 2010 das weltweit wärmste Jahr gewesen sei.

Auch das Waldsterben konnte nicht gestoppt werden. Besonders sei die Eiche betroffen. Die UNO habe das Jahr 2011 zum Jahr des Waldes ausgerufen. Nicht nur in Brasilien und Malaysia würden Wälder verloren gehen, sondern auch ganz konkret in Deutschland. Durch die erhöhten Energiepreise werde in Zukunft noch mehr Holz geschlagen. Somit würde unweigerlich auch der Preis für das Brennholz steigen. Es müsse verhindert werden, dass der Wald nur noch als Wirtschaftswald gesehen würde.

Der NABU Donsbach setze sich daher dafür ein, dass das 20 Hektar große Waldstück Freudenstein unter Schutz gestellt wird. In diesem wichtigen Wald seien Flora und Fauna noch reichlich vorhanden. Besonders bedürfe es des Schutzes des Roten Milans, welcher dort brüte. Von allen Roten Milanen seien weltweit 60 Prozent in Deutschland beheimatet. Deutschland habe sich verpflichtet, deren Schutz zu gewähren.

Dietermann blickte sodann auf die Veranstaltungen zum 25-jährigen Jubiläum des NABU Donsbach im letzten Jahr zurück. Herauszuheben sei neben der Naturkundlichen Wanderung und dem Apfelmarkt die Jubiläumsveranstaltung im November gewesen. Für 2011 seien unter anderem die Vogelstimmenwanderung, eine Schmetterlingsexkursion und der Apfelmarkt geplant.

Weiter solle die Zusammenarbeit mit der Umweltschule in Donsbach forciert werden. Im letzten Jahr gab es zwei Exkursionen mit den Schülerinnen und Schülern.

Bei der anstehenden Wahl des Vorstandes wurde der bisherige wieder bestätig. Vorsitzender bleibt Kurt Dietermann. Sein Stellvertreter ist weiterhin Günter Krautwald. Gundolf Weiß regelt wie immer die Finanzen und Frank Markus Dietermann ist für die Schriftlichkeiten verantwortlich. Beisitzer sind wie bisher Renate Pausch-Herr, Rudi Steiner und Wilfried Kolb. Die Verantwortung für die Jugendarbeit trägt Daniel Dietermann.

Winterwanderung bei herrlichem Wetter

am Samstag, dem 29. Januar bei der NABU Naturstation "Talblick"

KleinstadtWir hatten zur diesjährigen Winterwanderung eingeladen. Über 40 Naturfreunde fanden sich am Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein bei unserer Naturstation „Talblick“ ein.

Unter Leitung vom Vorsitzenden Kurt Dietermann führte die Wanderung zunächst zum Donsbacher Friedhof und von dort weiter durch den Mischwald Freudenstein. Dietermann erläuterte, dass dieses zirka 20 Hektar große Waldstück naturnah und strukturreich  sowie von hohem ökologischem Wert sei.

Alte Buchen und Eichen die bis zu 200 Jahre alt sind, würden einen großen Teil des Waldes ausmachen. Im zoologischen Gutachten zur Ausweisung des Naturschutzgebietes Altenberg-Sauernberg, welches an das Waldgebiet Freudenstein grenzt, wurden 60 Brutvogelarten festgestellt. Von den vielen heimischen Vogelarten seien neben den Singvögeln insbesondere Roter Milan,  Habicht, Sperber, Turmfalke, Bussard und alleine fünf Spechtarten zu nennen.  Weiter seien Ringelnatter, Waldeidechse, Blindschleiche und Schlingelnatter  im Wald anzutreffen. Dazu würden sich noch allerlei Amphibien wie  Bergmolch, Teichmolch, Feuersalamander, Erdkröte, Springfrosch und Grasfrosch gesellen. Selbst der seltene Hirschkäfer wurde dort schon beobachtet. Gerne würde es der NABU Donsbach sehen, wenn der Freudenstein mit dieser überwältigen Flora und Fauna aus der Nutzung heraus genommen werden könnte. Weiter würden Fledermausstollen, viele Hohlbäume und Totholz, am Rande Hecken und Sträucher einen direkten Schutz dieses Waldes gebieten.

Am Naturschutzgebiet Alteberg-Sauernberg vorbei führte die Wanderung zurück zur Naturstation. Dort loderte schon ein Lagerfeuer und in der warmen Naturschutzhütte konnte man sich bei heißem Apfelwein aufwärmen. Bilder

Feier zum 25-jährigen Bestehen unseres Vereins

"NABU Donsbach leistet herausragende Arbeit" - Pressebericht Dill-Zeitung

Wolf

zur Bildergalerie Ausgezeichnete Umweltschützer: In unserer Feierstunde zum 25-jährigen Bestehen wurden die Förder- und NABU-Mitglieder ausgezeichnet, die den Verein gegründet hatten.

Die Ortsgruppe Donsbach der Naturschutzbundes Deutschland (NABU) gehört im Kreisverband Lahn-Dill zu den aktivsten Gruppen. Das bestätigte der Kreisverbandsvorsitzende Walter Veit am Samstag dem Ortsgruppenchef Dietermann und seinen Mitstreitern. Damit gratulierte er dem Verein zum 25-jährigen bestehen, das im Dorfgemeinschaftshaus mit einer kurzweiligen Abendveranstaltung gefeiert wurde.
Einladung Naturerlebnistag 2009 ganzer Pressebericht

Kleiner Vogel mit großen Ansprüchen

Der Gartenrotschwanz – Vogel des Jahres 2011

KleinstadtDer Gartenrotschwanz wurde zum Vogel des Jahres 2011 gekürt – um den Blick auf seine Gefährdung zu lenken, die Schutzbemühungen zu intensivieren und viele Fans für einen der schönsten Vögel Deutschlands zu gewinnen. Keck und mit kontrastreichem Federkleid kommt er daher, doch ist er in weiten Regionen Deutschlands selten geworden. weiterlesen

Apfelmarkt im Rahmen unseres 25jährigen Jubiläum

unsere Traditionsveranstaltung im goldenen Oktober war wieder bestens besucht

AbendessenZwar hatte Regen und Frost in der Blütezeit dem Kernobst in diesem Jahr erheblich zugesetzt, denn ließen wir und unsere Besucher uns nicht davon beeindrucken. Unser diesjähriger Apfelmarkt war mal wieder ein voller Erfolg.

Zahlreiche Gäste, unter Ihnen auch viele Auswärtige, fanden den Weg zu unserer Naturstation "Talblick" um miteinander einen gemütlichen Nachmittag zu verbringen.

"Es war dieses Jahr für uns schwierig gewesen, Äpfel aufzutreiben. Wir hatten kein klassisches Apfeljahr, daher mussten wir die Äpfel aus verschiedenen Gegenden zusammenkratzen." so Vorsitzender Kurt Dietermann.

Nichts desto trotz bot sich unseren Besuchern eine große Auswahl. Neben üppigem Kuchenbüffet war natürlich "das Beste vom Apfel" der große Renner. Unter anderem hatten unsere Gäste die Auswahl zwischen selbstgemachtem Apfelwein und frischgepresstem Apfelsaft. Dafür verantwortlich zeigten sich unsere Experten Gundolf Weiß, Rudi Steiner und Wilfried Kolb. Zunächst wurden die Äpfel geschreddert. Dann wurde mit Hilfe einer Handpresse der Saft herausgedrückt. Danach landete das gesunde Getränk direkt in den Bechern unserer Besucher. Einladung Naturerlebnistag 2009 Bilder

Tag der offenen Tür 2010 und Schmetterlingsexkursion

mit Waffeln von "Omas Herd" und anschließender kleiner Schmetterlingsexkursion

Wir hatten im Rahmen unseres diesjährigen 25-jährigen Bestehens zu einem Tag der offenen Tür eingeladen. War es am Tag vorher sonnig gewesen, spielte das Wetter bei der Veranstaltung nicht so richtig mit. Trotzdem waren viele Gäste anwesend, die sich die leckeren Waffeln von "Omas Herd" schmecken ließen.

Großer Bewunderung konnte sich unser neu eingerichteter Staudengarten erfreuen. Am Nachmittag wurde sodann bei einer kurzen Exkursion nach Schmetterlingen Ausschau gehalten. Kurzzeitig kam auch die Sonne hervor und sofort konnte man einige Schmetterlinge entdecken. So konnte der Kaisermantel, das Ochsenauge, das Schachbrett und einige Bläulingsarten gesehen werden. Zu erwähnen ist, dass die Donsbacher Gemarkung viele seltene Schmetterlingsarten beherbergt.

Schüler der Donsbacher Grundschule zu Gast

Einladung zum nächsten Treffen der Naturschutzjugend Donsbach am 19. Juni

Bild zum Vergrößern anklickenAn zwei Tagen im Juni waren jeweils zwei Schulklassen der Lilienstern Grundschule in Donsbach bei uns Gast.

Vorsitzender, Stellvertreter und unsere Jugendbetreuerin Janet Dietermann führten die von der Natur begeisterten Kinder zwei Stunden lang durch die Gemarkung Donsbachs. Unterwegs wurden allerlei Vögel, Insekten und Pflanzen mithilfe von Fernglas und Buch bestimmt.

Ganz herzlich laden wir alle Kinder ab dem ersten Schuljahr am Samstag, dem 19. Juni 2010 zum Treffen unserer Naturschutzjugend um 14:30 zur NABU Naturstation ein. Wir werden das neue NaJu Programm besprechen und freuen uns auf eure Vorschläge. Anschließend verbringen wir wie immer, wenn das Wetter mitspielt, die Zeit draußen in der Natur. Unsere Jugendbetreuer Sina, Janet und Daniel freuen sich auf euch!

Exkursion heimische Artenvielfalt kennenlernen

zum Thema "2010 - Internationales Jahr der Biodiversität"

AbendessenDie Vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum Internationalen Jahr der Biodiversität erklärt. Dadurch soll die Menschheit die Vielfalt des Lebens auf der Erde besser kennen lernen und aufgerufen werden sie zu schützen.

Wir veranstalten daher zum Thema eine Exkursion in unsere schöne Landschaft um unsere heimische Artenvielfalt kennen zu lernen. Los ging es um 17 Uhr bei der NABU Naturstation. Nach zwei Stunden wandern konnten sich unsere Gäste dann an leckeren Steaks, Würstchen und allerlei Getränken wieder stärken

Roter Milan in Donsbach wird gestört

Artenschutz wird durch Forstbehörde verletzt

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Wurde im vergangen Jahr durch Baumfällarbeiten vertrieben:
der Rote Milan in Donsbach

Wir sind verärgert über die Forstverwaltung. Nachdem in einem Donsbacher Waldgebiet ein Roter Milan seinen Horst einrichtete, baten wir wiederholt aber vergebens darum, einen nahe vorbeiführenden Waldweg durch einen ohnehin schon vorhanden Schranke zu sperren.

Wir verweisen in diesem Zusammenhang auf die vom Hessischen Umweltministerim, Hessenforst und NABU herausgegebene Broschüre "Natura 2000", in der aufgezeigt wird, wie Artenschutz im Wald aussehen soll. Dort ist nachzulesen, dass zum Schutz des Roten Milan Holzeinschlag, Brennholzwerbung und Wegebau von März bis Ende August unterbleiben soll.

Mit Bedauern stellen wir fest, dass dies für Donsbach scheinbar alles nicht zutrifft, hier der Wald nur als Wirtschaftsfaktor betrachtet wird und der Begriff Naturschutz nur ein Lippenbekenntnis ist.

Erst im vergangenen Jahr war an solcher Vogel durch Holzeinschlag vertrieben worden. Wir sehen darin eine Verletzung des Artenschutzes.

Krötenwanderung mit Rekordzahlen

Sammelaktion des NABU Donsbach am Schutzzaun

AbendessenUnsere fleißigen Kröten-Helfer (hier Luca Dietermann) sind bereits seit mehreren Wochen täglich im Einsatz, damit Amphibien per "Eimer-Transport" gefahrlos in ihre Laichgewässer gelangen. Mehr als 1800 Kröten, Frösche und Lurche konnten wir in dieser Zeit zum Absetzen ihrer Eier verhelfen. An einem einzelnen Tag wurde die Rekordzahl von 620 erreicht. Die Tiere begeben sich bevorzugt nachts bei einer Temperatur von acht Grad Celsius und bei leichtem Regenwetter auf die Reise.

Unser Krötenzaun befindet sich kurz nach dem Ortsausgang von Donsbach in Richtung Burg auf der rechten Straßenseite und hat eine Länge von ca. 500 Metern.

 

Eine Wanderung in den Frühling

mit leckeren Waffeln, Kaffee und Kuchen sowie kleinem Imbiss

Waffeln von Heidi Krautwald sowie Kaffee und Kuchen von Renate Pausch-Herr und Sabine Dietermann gab es zum Anfang einer Wanderung zum Frühlingsanfang am 20. März.

Kurt Dietermann erläuterte während der Wanderung dann an einigen Sträuchern die Summe der Lebewesen, die sich dort aufhielten. So ist der Weißdorn wichtig für 163, die Schlehe für 137, die Hasel für 112 und die Wildrose für 103 tierische Besucher.
An der Eisenkaute angekommen erklärte Dietermann ein kleines Habitat bestehend aus verschiedenen Sträuchern und sonstigen Wildkräutern. Dieser Lebensraum beherbergt im Frühjahr und Sommer etliche Vögel und Insekten, insbesondere den Neuntöter, unsere heimischen Grasmücken sowie viele Schmetterlinge und Hummeln.


Zum Abschluss hab es dann noch einen kleinen Imbiss bei der Naturstation.

Jagd auf Kormorane an der Dill freigegeben

der Kormoran rottet keine Fischarten aus

AbendessenDie Freigabe zum Abschuss von 40 Kormoranen an der Dill ist für den Naturschutz ein Schlag ins Gesicht. Man fragt sich von wem sich die Behörde reiten lies diesen Beschluss zu fassen. Der Landrat sollte nicht allen möglichen Lobbyisten hörig sein. Hier ist Sachverstand gefragt.

Siehe Artikel: Der Kormoran rottet keine Fischarten aus.

vogel des Jahres Vogel des Jahres 2007

Die Dohle - Vogel des Jahres 2012. Mehr

die nÄchsten Termine

15. Juli

Heidefest bei der Grillhütte

7. Oktober

Apfelfest bei der Naturstation

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